#021 THE SHIFT // Daniel Balmer

Shownotes

Shift3 Community Webseite - https://shift3.tech/ Podcast Host - Andre Kaeber https://andrekaeber.com/

Transkript anzeigen

00:00:00: Manche bauen sich Karrieren.

00:00:01: Daniel Balmer hat sich einen Beruf gebaut, über vierzig Jahre in der Logistik.

00:00:05: Er hat jeden Job in diesem System von Innen gesehen – Sachbearbeiter, Projektleiter, Führungskraft!

00:00:11: Er hat vollautomatisierte Kommissionieranlagen eingeführt als die meisten noch überexteldebatiert haben.

00:00:16: Heute leitet er als Leitertransportlogistik bei der Genossenschaft Migros, Ostschweiz alles was Räder hat.

00:00:23: Transportbahn, Mehrweggebinde, Entsorgung.

00:00:26: und da hat ein Satz geprägt den nicht mal aus meinen Kopf geht Die IT muss sich meinen Prozessen anpassen, nicht ich meine IT.

00:00:34: Das ist kein Technologie-Skeptizismus, das sind vier Jahrzehnte Realität in einem Satz.

00:00:39: Willkommen zu The Shift!

00:00:41: Willkommen Daniel!

00:00:42: Für rund vierzig Jahre in einer Branche und einundvierzig jahre davon in einem Unternehmen... ...das ist total faszinierend, muss ich ganz ehrlich sagen.

00:00:51: Und wenn es dann noch logistisch und so pleitschind ist, ist das umso fasziner.

00:00:55: Lieber Daniel?

00:00:57: Ich sitze ja fast mit einem Mythos gegenüber.

00:01:00: Wie hält man das eigentlich so lange aus?

00:01:04: So lange wohlt bei dem einen, also der Migros als auch jetzt in dem Logistikbereich so lange dafür irgendwie noch zu begeistern können.

00:01:13: Da gibt es natürlich mehrere Gründe und die fahren miteinander.

00:01:16: Ich muss arbeiten um Geld zu verdienen.

00:01:19: Also ich bin wieder reich geboren, noch habe ich eine reiche Frau geheiratet oder so weißt du, jetzt musst du arbeiten.

00:01:26: Und dann hast du natürlich verschiedene Wellen und verschiedene Phasen in deinem Leben.

00:01:31: Irgendwann kam dann mal so der Punkt, als ich aufgestanden bin... ...und am Betrand saß und dann hat man gefragt was ist los?

00:01:37: Das ist ein Problem, da sage ich muss noch damals, ich glaube irgendwie, thirty-fünf Jahre arbeiten!

00:01:43: Ich muss meinen Job oder meine Arbeit so gestalten damit es Freude macht.

00:01:55: Denke ich, das geht.

00:01:57: Ich muss auch selber daran was ändern und dann hab' ich meine Einstellung geändert und habe gesehen, dass ist es.

00:02:02: Und das Zweite ist einfach, das ist spannend oder?

00:02:05: Supply-Chain gab's ja nicht.

00:02:06: Das war ja... Nicht mal noch leuchtig als der Materialfluss, Warenflussbetrieb heißt das damals.

00:02:12: alle diese Worte die es heute gibt aber das ist immer noch derselbe.

00:02:16: Ja und das hat mich immer fasziniert.

00:02:19: und das zweite warum so viele Jahre geworden sind ist weil Ich konnte mich immer sehr kreativ betätigen.

00:02:27: Die Firma hat immer auch Wertschätzung gegen mir gezeigt, ich konnte etwas versuchen und dann laufen die Jahre.

00:02:38: Irgendwann werden es halt umfünfundvierzig und am Schluss wahrscheinlich dann achtundvierzig bis zur Brindelung.

00:02:44: Ja

00:02:45: okay eigentlich ein einfaches Rezept aber viel Menschen gelingt das hat sie nicht dass Sie so was finden wo sie genauso drin aufgehen können.

00:02:52: Und diese Erkenntnis zu Liebe, so etwas.

00:02:55: Also Liebe zur Videos- und Materialwirtschaft, Logistik damals Betrieb ist ja auch nicht gegengegeben.

00:03:04: Findest du da eine gewisse Demut, dass das so ist?

00:03:06: Dass es so gekommen ist?

00:03:07: Ja also ich bin... Einstellung auch.

00:03:08: Nein nein!

00:03:09: Also erstens muss man ... Ich wurde halt mein Jahrgang gut, die halt anders gezogen als heutige Jahrgänge erzeugt werden.

00:03:16: Man kann ja für seine CDU nix will.

00:03:17: Das waren die Eltern, die das machen oder die Gesellschaft.

00:03:22: Und ich finde das schon auch eine gewisse Demut und auch ein Privileg, dass man erstens immer Arbeit hatte.

00:03:32: Ich habe nie eine Phase gekriegt wo ich nur einmal Angst haben musste.

00:03:35: Ich hab keine Arbeit.

00:03:36: Es gibt viele Leute die haben das nicht in ihrem Leben.

00:03:38: Ich hatte das Glück, dass die Firmanie irgendwie verkauft wurde, zerschlagen wurde.

00:03:43: Irgendwie in eine andere Firma übergingen, wo du plötzlich sagst ich mache das nicht mit oder es gibt sie nicht mehr?

00:03:50: Das sind auch Sachen, die natürlich mitgespielt haben.

00:03:55: Aber das andere ist halt auch eben ... Du musst dich, du musst das Feld finden, wo kreativ glücklich einsetzen kannst und das ist halt auch manchmal ein Glück, oder?

00:04:08: Also da sagt gar nichts zu tun.

00:04:10: Dass ich das immer geplant habe, aber Glück.

00:04:13: Ja genau!

00:04:14: Und manchmal musst du dich auch wie wir Schweizer sagen roten.

00:04:17: also du musst halt sagen wenn es nicht mehr so läuft wie's für die passt musste dich halt bemerkbar machen und zu deinem Chef gehen und sagen ja mal Es ist zwar cool alles und so Aber Ich sehe mich nicht mehr länger da, oder Habt ihr was dass spannend ist?

00:04:30: und dann kommt die Entscheidung.

00:04:31: wenn er sagt nein Dann hätte ich die Firma gewechselt.

00:04:34: Und wenn er gesagt hat, ah, da bin ich allein.

00:04:37: Geh mehr Themen was.

00:04:38: Ich hab immer einen Chef gehabt der dann was gegeben hat.

00:04:43: Mein Ziel war nie in der Firma zu bleiben.

00:04:47: Aber komm mal drauf zurück.

00:04:48: du sagst heute wir werden gleich noch ein bisschen über dein Werdegang aussprechen.

00:04:51: Ich weiß nicht, ob ich es richtig aufgeschnappt habe.

00:04:53: Aber du bist vor allem verantwortlich was Reda hat?

00:04:55: Ja genau, das

00:04:56: hat noch mal ein Chef zu mir gesagt.

00:04:58: Erzähl doch mal, was ist da, was gehört

00:05:00: alles rein?

00:05:01: Wir sind eigentlich der Standardprozess kann man sagen, dass ist der TU Logistik, das ist quasi Interlogistik wie man heute sagt.

00:05:10: und dann gibt's Transport-Logistik.

00:05:12: und dann sagen die uns so in einem richtigen... Veränderungsprozess gewesen, oder?

00:05:17: Und da haben wir uns anders aufgestellt und so.

00:05:19: Dann hat man nicht meinen Chef sondern mein Überschäft einmal gesagt, egal was kommt du bist für alles verantwortlich falls Räder hat.

00:05:27: So nach dem Motto Du kannst dich nicht aus der Verantwortung stehlen.

00:05:31: Aber der Klu war dann auch ein bisschen... Ja!

00:05:35: Und dann hat er gesagt außer für die Einkaufswagen.

00:05:38: Da war ich beruhigt Weil die haben zwei Namen, die werden auch noch reden.

00:05:43: Und das war für mich gut.

00:05:44: Für

00:05:44: die, die es nicht wie es in der EU sind gebindere richtig?

00:05:48: Traded Unit.

00:05:52: So kam dieser Spruch.

00:05:55: Mit einem Satz weißt du ohne einen Vertrag zu haben musst dich gar nicht drücken.

00:06:03: Du bist mach egal was wir machen als Firma

00:06:07: Und in dieser Rolle heute, du bist ja in der Mikro und Mikro ist ja ein Genossenschatzmodell.

00:06:11: Ist das vielleicht

00:06:12: auch für Menschen die aus einem anderen Unternehmenskontext kommen?

00:06:15: Industrieunternehmen wieder rum an den Filmgruppen aber dieses Genossenschaftsmodell Was ist da alles Besondere daran?

00:06:21: Vielleicht ein paar kurzen Sätzen.

00:06:22: Ja

00:06:22: gut, also es ist einfach eine Rechtsform.

00:06:25: mit dem gehört die Firma eben nicht einem Eigentümer der große Anteile hat sondern eigentlich gehört sie den Kunden oder jeder Kunde.

00:06:33: Der Genossenschaftsterist hat einen zehn Frankenanteil an dieser Firma Und mit dem kriegt und das Geld, dass wir erwirtschaften geht eben nicht zu einem Aktionären.

00:06:45: Sondern es gibt zwei Sachen Es wird sehr viel ins Personal rein investiert.

00:06:50: Es wird aber auch in die Prozesse investiert.

00:06:52: Aber das Endziel ist immer dem Kunden das Geld zurückzugeben.

00:06:56: und dem Kunden zum Geld zurückzuüben heißt natürlich günstige Produkte Super Qualität und so und das prägt halt weil die Kohle dann nicht aus der Firma gehen.

00:07:07: vergessen ist, dass wir genauso wirtschaftlich sein müssen wie eine andere Rechtsform.

00:07:13: Also an dem wir müssen trotzdem wenn wir neuntausend Leute sind und die Verannte haben und Logistiker müssen die bezahlt werden.

00:07:20: Das ist keine Frage!

00:07:21: Definitiv ist trotzdem ein sehr interessantes Modell, weil du dieser nicht unbedingt der Shareholder.

00:07:26: Druck ist da ja.

00:07:27: Weil du der shareholder ist aber bei der Kunde wie du sagst den gehören Kunden und das ist eigentlich der die Druck macht und euch misst auch an Qualität im Guck.

00:07:34: Ich finde es einfach auch bildeindruckend als sie uns kennengelernt haben dass wir schon paar Jahre her zusammenarbeiten durften.

00:07:40: dieses dieses warum.

00:07:43: Das war sehr

00:07:43: besonders,

00:07:44: wenn man zu anderen Händlern gekommen ist.

00:07:46: Wie es vielleicht auch in irgendwelchen Gebieten organisiert sind jetzt hier vielleicht auf Vergleich mit Deutschland.

00:07:51: Aber dieses Genossenschaftsmodell hat mich immer total beeindruckt

00:07:53: und

00:07:53: auch die Eigenständigkeit irgendwo trotzdem das Gemeinsame.

00:07:57: Es gibt

00:07:58: ja wegen

00:07:58: der Ostschweiz noch...

00:08:00: Ja genau, es gibt zehn Mütter und eine Tochter und das macht's auch nicht einfach oder?

00:08:04: Jeder der Kinderad weiß das.

00:08:08: Aber das gehört dazu!

00:08:10: Form reingekommen und ich bin glücklich in dieser Form.

00:08:13: Und wenn du in einem anderen Unternehmen, wo du zentralistisch bist... Das zieht dann die Leute an!

00:08:18: Also wenn es zentrallistisch geworden wäre, wäre ich wahrscheinlich nicht mehr dabei oder ich wäre in der Zentrale am Tompaste sehen.

00:08:27: Jetzt würde ich noch ein bisschen mal den Schwenk zurückmachen.

00:08:33: Wie hast du angefangen damals?

00:08:34: Wie ging das los?

00:08:35: Bist du ja

00:08:36: nicht gleich

00:08:36: der, der gewesen ist für alle Räder und Rollfahrten?

00:08:40: Nein, nein.

00:08:40: Ich bin mit

00:08:41: Reit reingestiegen.

00:08:44: In der Schweiz gibt es das Modell, dass man eine Grundlehre macht, eine Fachlehre.

00:08:48: So sagt er, eine wird schreien oder andere Sanitären so.

00:08:51: Und das ist eigentlich eine ganz gute Basis in der Schweiz.

00:08:54: Das ist dieser Bildungsweg.

00:08:58: Und ich bin klassisch eingestiegen, ich war schulmüde.

00:09:02: Ich war nicht dumm aber ich habe mich manchmal dumm angestellt.

00:09:06: Darum war es dann mal knapp.

00:09:08: Was ist das denn?

00:09:09: Ja genau.

00:09:10: und dann habe ich diese Lehre gemacht als LKW-Chefführer Ja, und dann kam dann schnell das Militär.

00:09:17: Das gehört in den Schweiz auch immer dazu oder?

00:09:19: Auch wieder als Motorfahrer.

00:09:21: Und dann bin ich zwei Jahre lang Reisebus gefahren.

00:09:25: Interessant!

00:09:26: Genau wirklich sehr spannend.

00:09:27: Damals ist man Reisebuss halt noch in ganz Europa gewesen hat Gesellschaften mitgeführt.

00:09:33: Da habe ich sehr viel Lebensschule erlebt weil da gab es kein Navi, man musste selber organisieren.

00:09:40: Ja, meine Frau habe ich schon während der Lehre kennengelernt.

00:09:43: Wir haben geheiratet und gesagt wir wollen eigentlich Kinder haben und dieses Nomadenleben in den Griechenland.

00:09:48: Überall habe ich gemerkt das ist nicht gut für eine Familie oder?

00:09:54: Und dann habe ich ihnen gesagt ja Mikro wäre was.

00:09:57: oder?

00:09:57: vielleicht habe ich da angerufen.

00:09:59: und dann hat er gesagt ich fahre Reisebus.

00:10:03: Ich hätte Interesse weil damals ... Ich habe mich nie auf eine Stelle beworfen.

00:10:08: Also ich hab da dran gerufen, wollte ja mich und hat der Personal schon gesagt, komm vorbei!

00:10:12: Und dann hat er gesagt du hast doch ... oder sie haben, damals war ich ja sieben.

00:10:17: Wenn du Reisebus fahren kannst, kannst du auch Lkw fahren?

00:10:20: Da hab ich gesagt, ja sicher kann ich LkW fahren.

00:10:22: Dann sag ich, du bist eingestellt.

00:10:23: Dann sage ich aber vielleicht nicht als LKW-Fahrer kommen.

00:10:26: Dann haben wir einen Handdeal gemacht, haben es nicht unverständlich.

00:10:29: Dann habe ich gesagt okay, ich komme als LkWA, weil das war damals schon mal, das war ja im fünfundachtzig.

00:10:35: Mangel.

00:10:37: Ich komme vorbei, mache Lkw-Fahrer aber spätestens nach drei Jahren will ich was anderes machen.

00:10:41: Ich weiß zwar nicht was, aber etwas andere.

00:10:44: Und du glaubst nicht?

00:10:46: Eines Tages kam einer und hat gesagt... Du hast doch damals beim Bewerben uns gespielt bei LKW gesagt, du willst mal was anderes tun.

00:10:51: Nach

00:10:52: zweieinhalb Jahren.

00:10:56: Ja genau!

00:10:56: Handstag quasi.

00:10:58: in die Logistik dann reingekommen und aus dem Fahren raus.

00:11:01: Dann habe ich auch klassisch alle Positionen gemacht, das war natürlich immer gut.

00:11:06: Und schnell durchlaufen?

00:11:07: Was waren das für Stationen?

00:11:09: Sachsbearbeiter, dann war ich Operator.

00:11:12: heiss das damals weil die IT-Warn so grossrechnen.

00:11:15: oder da musst du dann einen Operator haben die dann in der Nacht an die Bänder geschoben haben, die Papiere ausgebrückt haben und so, das ist eine ganz coole Zeit.

00:11:23: Nachher habe ich immer so So Jobs kreieren können die nötig waren und konnte sie dann so selber führen.

00:11:32: Und dann weiter.

00:11:34: Dann war ich wieder mal Projektleiter, dann war ich mal ...

00:11:38: Ja,

00:11:40: das würde dir den Rahmen sprengen, wenn ich dir sagen muss.

00:11:42: Also wirklich alles außer Technik und Metzgerei.

00:11:46: Und würdest du sagen dass das von der Rolle, die du hattest, die gleiche Begeisterung für jede Rolle da war?

00:11:55: Ich durfte eine Abur aufbauen.

00:11:57: Ich habe eine Ausbildung gemacht, die habe ich immer parallel gemacht und es gab damals nicht so viele logistische Ausbildungen.

00:12:03: Dann hast du technischen Kaufmann oder Industriekaufmann gemacht.

00:12:07: Und da waren dann die Industrie-Kolleginnen da.

00:12:09: Aber sie darf von Fertigung sein und Abur und alles.

00:12:12: Und ich habe gesagt, ich verstehe Abur.

00:12:13: Was ist Abur?

00:12:15: Dann habe ich gesagt, schau mal, zeig mir was Abur ist!

00:12:18: Dann bin ich in eine Maschinenfabrik gegangen im Bühler.

00:12:20: Das war ein riesiger Riesel.

00:12:21: Ganz weltweit.

00:12:22: Dann habe ich gelernt und gesagt, wenn doch ein Maschinenbauer einen Jawohl hat, dann ist das ja seine Grund.

00:12:28: Und wir Logisten haben kein Jawohl und sind aber noch viel mehr

00:12:33: im Prozessen...

00:12:34: Ja genau!

00:12:35: Da habe ich mir gesagt, wir müssen einen Jawoh gründen.

00:12:37: Das braucht auch doch einen Jawoll, wo wir alles managen und zählen.

00:12:41: Das war eine coole Idee, mach mal!

00:12:45: Ja, also auch

00:12:46: wirklich so wie du das sagst.

00:12:47: Du hast eigentlich ja auch wirklich unternehmerisch in der Mikrodinge geschaffen.

00:12:52: Und

00:12:52: wenn man dazu kriegen spricht ja auch für das Unternehmen überhaupt... soweit zu denken, das so zuzulassen.

00:12:57: Wahrscheinlich

00:12:57: auch gar nicht mit diesem ... Was war heute passiert?

00:13:00: Dieses Over-Finging.

00:13:01: Alles wird kaputt gedacht und noch mal.

00:13:04: Wir auch Schweizer sind Handhahn-Festel-Typen.

00:13:08: Man muss zuerst denken bevor man arbeitet aber nachher muss man es auch mal versuchen.

00:13:12: Wir haben vieles versucht und wieder aufgehört oder?

00:13:15: Wir waren in Österreich und haben gesehen, nein funktioniert noch nicht wir waren wahrscheinlich zu früh zurückgezogen.

00:13:20: als Logistiker war das natürlich Eldorado wirklich!

00:13:24: Und sagen mal, diese ganze Technisierung.

00:13:27: Mit dem Blick jetzt zurück.

00:13:29: Wann ging das das erste Mal los?

00:13:31: für dich?

00:13:31: Sollte vielleicht Transportlogistik oder Intrologistik, wo du sagst...

00:13:35: Okay, mit der Berichtwahl die meinste.

00:13:36: Ja IT

00:13:37: und Technik oder auch Automatisierung ist ja ein breites Weg.

00:13:40: wenn ich mich da an deinen Lager erinnere, euer Lager Erinnerer, das war ja hochtechnisiert-Aktionen.

00:13:47: Da hast du aber auch gesagt es ist ja gewachsen über die Jahre und ihr wart ja früh dabei.

00:13:50: wann ging das denn los?

00:13:51: Also das Spannende ist, dass wir im nineteenhundertfünfunddachzig eine Abteilung gegründet haben.

00:13:56: Die hieß EDV-Stelle Logistik.

00:13:58: Okay!

00:13:59: Also als ich angefangen habe, EDV Stell logistik und andere Begriffe gab es ja gar nicht?

00:14:03: Neee.

00:14:03: Oder?

00:14:04: Nein, natürlich nicht mehr.

00:14:08: EDV?

00:14:09: Genau,

00:14:10: in der Buchhaltung.

00:14:12: Das war ein Großrecht.

00:14:14: Man konnte mit diesem Großrecht noch nicht auf die Leute losgehen.

00:14:17: Da gab es eine Bildschirmentastatur und die Leute haben gar nicht gewusst was das ist oder Monochrom-Bildschirmen so.

00:14:23: Also die klassischen Prozesse.

00:14:24: Und dann eben im Siebenundachtzig, wie ich dir erwähnt habe, wo sie gesagt haben, dass sie hätten etwas, da haben sie gesagt, es wäre eine Stelle für diese EDV-Stelllogistik.

00:14:35: Computerkürschen, zur Kurse.

00:14:39: Wir haben ein Bildungsinstitut und dann kriege ich als Mitarbeiter immer so einen Betrag jedes Jahr.

00:14:44: Ich habe gesagt, wenn ich Geld bekomme, seht ihr es sein?

00:14:48: Das ist noch spannend, in diesem Fall sehr enorm.

00:14:51: Da haben sie das mitbekriegt und gesagt, EDV-Stelllogistik.

00:14:53: Und da war ich dann drin oder?

00:14:54: Und da ging es ja eigentlich in der EDV.

00:14:57: Ja genau also im Siebenunddachzig bin ich operativ in die EDV eingestiegen.

00:15:03: Man hat Papier ausgedruckt, den Kommissionär hat gegeben, er hat alles abgehakt und er hat's wieder zurückgeführt.

00:15:08: Wir haben sie da reingelesen oder sowas.

00:15:10: Und die Technisierungsschritte ...

00:15:12: Also die Automatisierungsschritte kamen viel später.

00:15:19: Du musst wissen, bis etwa siebenundneunzig ungefähr.

00:15:24: Dann haben wir alle Sortimente in der Schweiz gehabt und dann kamen Sie diese Idee frische Regional- und alle anderen Sortimentes zentral.

00:15:32: Und als wir dann diese anderen Sortimentes zentrallisiert haben, haben wir gewusst das ist jetzt unser neues Kerngeschäft.

00:15:40: Und danach werden automatisiert.

00:15:43: Die erste Anlage war im Jahr zwei Tausend vier.

00:15:46: Genau.

00:15:47: Aber da kam eine Fusion dazwischen, dann kam Millenium.

00:15:50: Alle stürzte ab, nix ist abgestürzt und dann kam die Zentrale Warewirtschaft und er stand die Automation.

00:16:00: Das klingt ja auch immer sehr gratulierig bei den Menschen hier auch wenn sie so ... Prozesse durchgehen und Begeisterung macht vieles Wetter, das ist klar.

00:16:09: Du bist ein sehr begeisterungsfähiger Mensch, du kannst andere sehr begeisten.

00:16:12: Ich kenne dich hier über auch ein paar Tage schon.

00:16:15: Und immer auch interessiert an den neuen und frischen, nicht nur frische im Geist des Produkts sondern frisch auch im eigenen Geist sozusagen.

00:16:24: Aber wenn du mal zurückblickst, ich glaube jeder hat ja irgendwie so ein Pain-Projekt.

00:16:29: Gab es das bei dir auch?

00:16:30: Hast du einen Projekt gehabt was sich halt nachts nicht schlafen lassen wo du saß meintest?

00:16:35: Das

00:16:36: habe ich gedacht, das kriegen wir nicht hin!

00:16:38: Ja also... Als wir die erste Kommissionieranlage gebaut haben für die gekühlte Ware.

00:16:50: hier hat irgendwie die Leistung nicht hingekriegt oder?

00:16:54: Und dann bist du in einer Phase, wo du langsam so ins Krübeln kommst.

00:17:03: Ich habe immer gesagt ich hoffe dass ich keinen Systemfehler in dieser Anlage habe.

00:17:10: Wenn ein Roboter nicht der richtige ist, kannst du den ersetzen.

00:17:12: Wenn du das hast auch, aber das Layout oder das System, das kannst du nie mehr ändern oder fast nicht mehr.

00:17:20: Und dann mussten wir sogar die IT ersetzen und haben wirklich einen neuen IT-Ambienter gesucht und er hat die Software neu geschrieben für die Anlage.

00:17:31: Aber das war mir nie das Problem.

00:17:33: Habt ihr einen Denkfehler in unserem Leihabbringung?

00:17:37: Weil wir waren so in der Gruppe, die zweiten und Europäisch gab es sehr wenig.

00:17:45: Und da war ich schon manchmal schlaflose Nächte gehabt.

00:17:50: Und ist der Blick nochmal auf.

00:17:54: Du hast ja vorhin gerade Industrie angesprochen, Maschinenbau-Verblick das wesentliche Handelslogistik.

00:17:59: Du bist ja nun im Retailbereich komplett drin.

00:18:03: Warum ist das eine eigene Disziplin?

00:18:04: Was würdest du immer sagen, wenn das jemand nicht kennt von außen aufguckt.

00:18:08: Wie würdest

00:18:08: Du denn das beschreiben?

00:18:09: Ja genau man muss noch aufpassen.

00:18:10: Retail ja aber es ist eigentlich ultrafrisch und frische.

00:18:14: oder.

00:18:15: wir haben gesagt Food und Non-Food ist ja auch Retail.

00:18:19: Und Tankstellengeschäft das ist so ein anderes Geschäft.

00:18:22: das wollen wir zentral machen und dann in einem anderen Ort.

00:18:25: Und Ultrafrische und Frische das ist unser Kerngeschäft für Märkte und Restaurants.

00:18:33: Und in dieser Ultrafrische geht es um enorme Geschwindigkeiten, um enorme Flexibilität.

00:18:38: Um sehr emotional.

00:18:40: oder Bananen zum Beispiel ist ein extrem emotionales Produkt.

00:18:44: Okay warum?

00:18:45: Weil der eine sagt sie ist zu grün und der andere eine Forelle.

00:18:51: Die Intralogistik hatte auch die Packerei und gefühlt alle drei Wochen lag eine Banane irgendwo in der GL bei meinem Chef, oder?

00:19:01: Und der hat es natürlich dann mir gegeben und gesagt, schau mal wieder eine Banane vom Supermarkt gekriegt.

00:19:06: Das ist sehr emotionale Geschäfte!

00:19:08: Fleisch extrem emotionaler Geschäften, aber was mich immer fasziniert hat ... Es geht um Geschwindigkeit, es geht um extrem viel Qualität.

00:19:18: Man muss aufpassen von der Temperatur und der Hygiene und alles diese Themen.

00:19:23: Und die musst du immer mitnehmen.

00:19:24: Dann kommt noch dazu, dass wir in der Ultraflische ja nul lager haben.

00:19:27: Du hast das gesehen?

00:19:29: Die Verandtliefer da an, durch die Maschine, auf den Lkw oder in die Filialen raus.

00:19:33: In mehreren Wellen pro Tag.

00:19:36: Da hast du einfach keine Optionen, mal reinzuhalten zu können.

00:19:43: machen.

00:19:44: Wenn die eine Welle steht, steht die nächste Welle an.

00:19:47: Das ist immer Bahnhof-Einzug, fährt nicht weg und der Nächste steht schon an.

00:19:53: Und das ist so eine Komplexität, wo ich immer als extrem spannend gefunden habe.

00:19:58: Dann hab' ich gemerkt wir müssen bei dem Thema einfach die besten sein!

00:20:03: Wir müssen die Besten sein!

00:20:06: Sonst kann es jeder andere machen.

00:20:09: Ich bin überzeugt, dass unsere frische Logistik und Kultafrische logistisch sicher ein guter Garant ist für das Geschäftsvogel.

00:20:21: Die Komplexität aber die du da gerade auch angerissen hast mit dem großen Volumen und dem Prozess... Es ist ja heute nochmal so, dass man in vielen Unternehmen anderen Unternehmen bei der MIGRO hat auch Erteilung Wahrscheinlich nicht, wie andere die Silo denken, weil es auch gar nicht funktioniert.

00:20:36: Das geht ja nur zusammen!

00:20:38: Wie ist dann so eine typische Konstellation der Abteilung?

00:20:41: Die da alle zusammenarbeiten von Planungen über Transportplanungen, Überlager, über Werkslogistik und Hoflogistiken?

00:20:50: bei dir... Wie hat das den Gesamtprozess eigentlich aufgebaut?

00:20:54: Ja, früher war das natürlich auch nichts so.

00:20:56: Das war natürlich klassisch hier auch schon.

00:20:58: Und der Logistik ... Also der Supermarkt, sagt man heute oder verkauft damals sein Heis.

00:21:05: Der hat natürlich klare Anforderungen gehabt und es war auch viel natürlich, würde ich sagen vielleicht auch Beijing?

00:21:11: Oder umgekehrt natürlich auch dann haben wir Fakten gesammelt.

00:21:14: warum ist nicht funktioniert?

00:21:15: wegen dem Land.

00:21:16: Und irgendwann kam ein Geschäftsführer, der hat das total umgekämpft.

00:21:20: Er hat gesagt mit dieser Kultur werden wir nicht in der obersten Liga spielen.

00:21:26: Ich sehe das heute wie so ein Fußballtrainer oder alle Spieler sind ja gut, die er in die Mannschaft bringt.

00:21:33: Und trotzdem ist die eine Mannschaft der Folge und die andere nicht.

00:21:37: Das fängt ganz oben an, dass eben der Geschäftsführer sagt wir müssen ans Zusammenarbeit.

00:21:41: Wir haben ihm gesagt, wir müssen wegkommen vom Silo denken!

00:21:45: Oder wir müssen Arbeitsgruppe machen, die interdisziplinär sind.

00:21:49: Nicht einfach nur der Supermarkt sagt das und die Immobilien das und Logistik das sondern wir sind zusammen.

00:21:56: Wir haben auch geschafft dass wir eine Kultur entwickeln können wo wir sagen wir sind verantwortlich auch wenn es nicht nicht jetzt mit meinem Orkanogramm steht.

00:22:05: Ich fühle mich trotzdem für die Interlogistik verantwortlich, obwohl ich nicht interlogistisch verantworten.

00:22:13: Wie kitzelt man so ein Gedanke?

00:22:14: Ich glaube das ist ja so ein Thema.

00:22:17: was wenn man es wirklich will da draußen, viele wollen sie auch noch gar nicht.

00:22:20: Die Hänkleben an Ihren herangeschen Modellen.

00:22:23: Wenn man das wirklich will dass dann auch anderen Menschen, wenn er einen Geschäftsführer kommt mit so einer Idee, positiv einzuflammst.

00:22:31: Weil das soll ja nicht manipulativ sein, ich will es auch fühlen.

00:22:34: Und man kann's

00:22:34: auch nicht befehlen oder?

00:22:36: Nein, man kann es auch nicht befählen!

00:22:38: Dann gibt's auch Widerstand und der eine setzt sich in die Ecke und sagt mir nichts zu sagen mache gar nix.

00:22:45: Das ist schon... Ich weiß es auch noch nicht selber aber vieles ist halt Vorleben.

00:22:51: Wenn meine Leute silo denken anfangen dann breche ich diese Silo-Denken auf.

00:22:58: Wahrscheinlich hat er im Verkauf schon seine Gründe, warum.

00:23:01: Oder wenn mein Transportleiter sagt aus dem und dem Grund haben wir ein Problem dann sage ich ... Geht zu den Leuten, nehmt das Autofahr in die Filiale und redet mit der oder der Filialeit drin.

00:23:13: Das hat ja wahrscheinlich schon Hand und Fuß wenn sie sagt es ist nicht gut.

00:23:18: Also gegenseitig verstehe ich auch dieses

00:23:20: Problem.

00:23:21: Und geh

00:23:21: hin, geh

00:23:22: hin und rede.

00:23:24: Und das ist glaube ich wirklich vorbei gehen miteinander.

00:23:28: Aber wie die Kultur geschaffen wird?

00:23:30: Ich glaube irgendwann bist du in einer Kultur wo die, die nicht da reinpassen wieder selber gehen.

00:23:38: Das ist sowieso ein Flugrad glaube ich.

00:23:40: Die Katapultieren sind alleine auch?

00:23:41: Ja!

00:23:41: Wie

00:23:41: sie fielen sich dann nicht wohl oder sitzen sich dort am Neben genau.

00:23:47: Dann ist die Frage

00:23:48: wahrscheinlich auch gut

00:23:49: und dann passt das nicht so rein... Und

00:23:51: dann gibt es auf zwei drei denen du sagst dass sie vielleicht in eine andere Kultur gehen sollen.

00:23:57: Was ja.

00:23:57: auch.

00:23:57: gut ist.

00:23:58: Aber für sich selber zu erkennen, wo passt man und wo passt nicht?

00:24:02: Weil ich glaube das ist auch eine der Lebensaufgaben für einen selbst immer zu reflektieren ob das Umfeld das Richtige ist Und du hast ganz viele Facetten schon angerissen mit den entsprechenden Bereichen Prozessual etc.

00:24:16: was mich über eindruckt hat war auch das ganze Thema der Bahnlogistik.

00:24:20: wir sind ja nun in Deutschland Wir predigen ja immer gerne das eine und handeln das andere, so anschlussbaren Thematik etc.

00:24:26: So haben wir uns ja auch kennengelernt.

00:24:28: Ich habe bei deinem letzten Podcast gehört und dachte okay ich kann mich noch gut an unser erstes Gespräch erinnern.

00:24:33: Das war nämlich genau weil dieser besagten Logi matt Oder eine Herr, der Hendrik.

00:24:38: Damals noch einer anderen Firma euch beide damals mit deinem IT-Kollegen zu

00:24:42: uns geschickt haben.

00:24:43: Da gibt es kleine Logistik aus Hamburg.

00:24:45: Geh mal schauen!

00:24:46: Gehen wir

00:24:46: hin und machen Eisenbahn.

00:24:48: Darauf will ich gar nicht zu sprechen kommen.

00:24:49: Auf das Eisenbahn-Thema zu sprechen kommt selber.

00:24:54: Ist das wird das ausgebaut?

00:24:56: Ist das ein Bereich, der jetzt auch ehrlich, auch in der Schweiz ausgebaut wird?

00:25:00: auf für euch oder ist das eher so ein bisschen wie halten stabil?

00:25:03: aber richtig glauben wir dass wir damit nicht so wachsen können in der Zukunft.

00:25:08: Also erstens musst du natürlich enorme Mengen bündeln können, damit die Bahn ... Das passt.

00:25:13: Weil du hast eine Lok und X-Wagen?

00:25:15: Und das ist schon eine Menge an Ware, die du transportieren kannst.

00:25:20: Jetzt sind wir als Migroschweiz von der Größe her prädestiniert.

00:25:23: Wir sind am Rand der Schweiz.

00:25:27: im Zentrum von Europa, aber anders war ich nicht.

00:25:29: Genau!

00:25:32: Und unsere Zentraleiger sind eben zentral und darum gibt es da sowieso Bündel.

00:25:37: Das wird auch in fünfzig Jahren noch ... die Bahntransportung geben.

00:25:41: Aber dieser Wagenladungsverkehr, wenn das was man halt sagt, man nimmt überall einzelne Wagen und geht dann zusammen mit einem Zug und dann wieder auseinander – das ist schwerer unter Druck im System oder?

00:25:52: Ja,

00:25:52: da ist ja auch wenig über Druckwälden.

00:25:54: Nein, nein!

00:25:55: Auch von der Politik, von den Finanzen her und der Druck auf unserer Bahn nicht steigt natürlich weil wir immer mehr Leute sind um mir Personenzüge und dann kommen die Güterzüger Und früher war es natürlich der Ökobonus und dann hast du natürlich verloren im Grundsatz, oder?

00:26:10: Weil die LKWs elektrisch auch auf der Straße sind.

00:26:15: Ich habe die Bahn immer an Chancen genutzt eben zu sagen das ist eine zweite Verbindungslinie.

00:26:23: Es nützt nichts, wenn man sagt es ist effizienter und besser.

00:26:26: Du gehst auf die Straße und dort hast du Staus und kommst nicht durch.

00:26:32: Dann ist natürlich die Schweiz traditionell ein Bahnland.

00:26:35: Wir sind Bandler oder?

00:26:37: Aber es ist schwer unter Druck auch.

00:26:40: Ich glaube nicht dass das stirbt wie zum Teil in Deutschland.

00:26:44: Das glaube ich nicht aber es wird wahrscheinlich redimensioniert.

00:26:47: Aber auf den großen Strecken glaube ich nach wie vor ein sehr großes

00:26:51: Portrait angesprochen.

00:26:52: Ich weiß aber auch Wasserstoff ist ja auch ein Thema bei euch, du bist ja ein großer Vorreiter von dem Bereich.

00:26:58: Wie sind da die aktuellen Pläne?

00:27:00: beziehungsweise ihr seid ja nicht nur einen Plan?

00:27:02: Die habt ihr schon ausgefühlt seit der Lapparise?

00:27:05: Ja wir haben seit zwei Jahren dieses Hyundai Modell mit Wasserstoff.

00:27:10: Jetzt sind wir seit zwei jahren mit Ibeco dran, mit Wasserstoff Lastwagen.

00:27:15: Nächste Woche kommt es gar nicht an mit den nächsten Wasserstoffe.

00:27:18: also alle Firmen.

00:27:23: Ich glaube nicht, dass Wasserstoff beim Lkw sich in Massen durchsetzen wird.

00:27:29: Aber es gibt Anwendungen, wo Wasserstoff durchaus seine Berechtigung hat und das wollen wir eben verstehen.

00:27:36: Und ich als Logistiker muss irgendwann aufhören zu reden was.

00:27:40: man muss irgendwas aufhöhren im Labor zu sein und eine Testschere geben weil dann muss man in dies.

00:27:48: Die Firmen sind natürlich froh bis gar nicht weggekommen.

00:27:52: Wir nehmen an diese Fahrzeuge und dann schonen wir die nicht.

00:27:54: Wir quetschen die, oder?

00:27:55: Mit unserer... Wir haben ein extrem spannendes Wirtschaftsgebiet.

00:27:58: Und ich meine es ist ja natürlich gerade bei diesem Thema auch nicht nur das Thema der Wirtschaftlichkeit Es ist ja auch das Thema de Infrastruktur Gerade bei Sicherheitsprozessen.

00:28:08: Sicherheitsverfügbarkeit.

00:28:09: Der Topgallon beschätzt in unserer Branche.

00:28:10: Absolut!

00:28:12: Wie handelt ihr das in der Schweiz?

00:28:14: Habt ihr lokal bei der Mikro denn auch gewisse oder in der Nähe den der Depots.

00:28:18: Das Lager ist dementsprechend auch auf full Möglichkeiten.

00:28:23: Im Moment fahren wir in eine Multitechnologie-Strategie, obwohl viele sagen, dass es aufwendig ist oder logisch ist.

00:28:29: Wir haben Diesel, wir haben Gasfahrzeuge und Wasserstofflasten.

00:28:33: Jetzt bauen wir einen E-Ladepark.

00:28:35: Jetzt kommen auch Betrielektrische Lastwagen.

00:28:37: Mit dem sind wir natürlich flexibel.

00:28:40: Wenn du das machst, musst du Infrastrukturen bauen.

00:28:42: Aber Infrastrukture sind immer langfristig.

00:28:45: Eine Tankstelle, dreißig Jahre lang ... Aber die Lkw kommen und gehen.

00:28:50: Und jetzt können wir mit den Lkws schon lehren, weil das oberste Maxime ist, dass wir ausliefern können müssen.

00:28:57: Es gibt keine Option, damit wir nicht auslieferen können.

00:29:02: Mit dem Satz du bist verantwortlich für die Rede oder war natürlich auch die Meinung Du musst liefern können!

00:29:10: Weil keine Ware ist das Geschäftsmodell von Migros gefährdet?

00:29:16: alles machen und darum Sicherheit ist erstes geworden.

00:29:19: Und dann planst du anders?

00:29:21: Dann ist nicht immer die Effizienz das Wichtigste, dann ist sich nicht immer der billigste Lastwagen der Schönste oder der Beste sondern man ist der, der am Morgen startet und abfahren kann.

00:29:32: wird zum Game-Changer.

00:29:34: Ja

00:29:34: ein absolut richtig wichtiges Statement sehr interessantes Statement auch also das Thema Effizience mal auf eine zweite ins zweite Glied zu packen.

00:29:45: Verfügbarkeit ist Nummer eins, die Ware muss im Regal sein in der entsprechenden Qualität wie der Kunde es erwartet.

00:29:50: Ich stelle mir das trotzdem auch immer als Spagat vor.

00:29:53: Ja, permanent.

00:29:54: Stellt ihr dieses Nebelieren?

00:29:55: Permanent!

00:29:55: Und

00:29:57: habt ihr dafür euch Methodiken-Systeme vorgehensweisen entwickelt?

00:30:02: oder ist sie in deinem Kopf?

00:30:03: Wir sind nicht mein Team, wir waren noch nie alleine.

00:30:12: Das wollte ich damit gar nicht erstellen.

00:30:18: Aber ihr als Mikro, wie stellt ihr euch den da auf?

00:30:22: Da den Vergleich wo Effizienz... Es ist ja immer ein Und!

00:30:26: Ja, ja.

00:30:26: Das ist nie ein

00:30:27: O-Ton.

00:30:28: Es ist kein O-Don.

00:30:30: Oder es ist gern ein O und ein End.

00:30:33: Und das ist ein Kipp.

00:30:33: Es gibt da Kipppunkte dafür.

00:30:34: Wie macht ihr das?

00:30:36: Ja, ich glaube.

00:30:37: Obwohl wir verschiedene Betriebe haben in der Schweiz und eigentlich dasselbe machen oder hat halt jeder mit seinem Wirtschaftsgebiet seine Distanzen oder hat da andere Anforderungen?

00:30:48: Mein Kollege in Zürich mit diesem fast innerstädtischen Thema ist ganz anders als wenn ich in die Berge fahren muss.

00:30:56: also man muss sich glaub ich immer vor Augen halten Was muss ich mit meiner Flotte eigentlich für eine Leistung erbringen?

00:31:04: Und das habe ich immer gesagt, und das weißt du damals noch.

00:31:08: Der Prozess steht am Anfang und ich werde nie den Prozess ändern wegen einer Technologie.

00:31:16: Klar verändern wir den Prozesse wegen der Technologie aber ich würde ihn nie auf den Grund stellen weil hinter dem Prozess ist der Erfolg Und an dem halten wir auf Facebook.

00:31:27: Das ist halt beim KW auch so, oder?

00:31:29: Jetzt können wir Austauschungen und sagen, warum macht ihr das?

00:31:33: Dann muss der andere aber bereit sind zum zuzuhören.

00:31:36: Was ist eigentlich meine Ausgangslacke?

00:31:39: Und integriert ihr vielleicht noch mal zurück in eine operative Frage.

00:31:42: Weil ich glaube, das ist ja heute das was auch immer viele ... Wenn ich mit Speditionen spreche, diese ganze Thematik E-Lkw, wann soll ich früher, wenn man sehr stolz hat, sein Diesel Lkw investiert, darüber hat sich ein Spediteur ausgemacht!

00:31:53: Dann sagen sie, ja dann brauche ich auch eine andere Tourenplanungssoftware etc.

00:31:56: Intigriert ihr das komplett in einer oder habt ihr separate Abbildungen da drin?

00:32:00: Macht ihr das mit einer Touren-Planungsoftware heute?

00:32:03: Habt ihr dafür verschiedene Lösungen dafür?

00:32:05: Eigentlich wollen wir es mit einem machen und ob das immer funktionieren sehen wird.

00:32:12: Ich habe viel gesagt dass Tourenplanungsprogramm muss die Tour managen Und eigentlich muss es diesem Managentool egal sein, welche Technologie dahintersteht.

00:32:26: Wenn ich jetzt herausforderungen habe technischer Natur will ich die nicht in diesem Programm haben, sondern ich will sie rausnehmen.

00:32:34: Genauso wie gesagt, aber Jart ist eben nicht im Tourenbeigewalt, sondern separat oder die ganze Telematique und alle diese Geschichten.

00:32:44: Genau.

00:32:44: Und jetzt kommt die Batterie elektrisch und wird genau das kommen, es gibt ein Slotbuchungen an der Steckdose.

00:32:50: aber jetzt merken wir plötzlich da gibt's einen Lastmanagement.

00:32:53: weil mein Kollege von der Technik sagt ja du produzierst mir Spitzen oder dann muss er sagen wir müssen uns über das Last-Management überlegen.

00:33:01: und dann sagt mein Chef plötzlich dann brauchen wir noch ein Lademanagement und die müssen kommunizieren.

00:33:06: und was machen wir?

00:33:08: Wir haben eine eigene Informatiker sehr gut ausgebildete Informatiken.

00:33:14: Lade-Management eher probieren selber.

00:33:17: Ja,

00:33:17: macht Sinn.

00:33:18: Vielleicht ein letzter Satz dazu.

00:33:20: Frische Logistik.

00:33:21: Ultrafrische Logistiken.

00:33:24: Was können dann Industrieunternehmen von euch lernen?

00:33:30: Also ich glaube was mich immer geprägt hat ist du musst immer einen Plan B haben bei ultrafrischen Logistika und dieser Plan B muss funktionieren also muss so geübt sein und er muss den Leuten bekannt sein.

00:33:49: Daum hätte ich nie im Leben hundert Prozent voll automatisiert.

00:33:54: Das Zweite ist, als frische Logist braucht es immer noch einen Plantje im Kopf.

00:34:01: Den kannst du nicht immer auch üben und so.

00:34:03: aber du musst immer bereit sein jeden Tag auf irgendeine Unzulänglichkeit vorbereitet zu sein.

00:34:11: Die Frauen kommt nicht, die Wetter wird schlecht.

00:34:13: Tomatenqualität stimmt nicht oder?

00:34:17: Und was wir auch immer machen in der Frischlogie ist, wir brauchen mindestens eine zwei Markenschwategien.

00:34:24: Wir wollen nie eines auf ein Pferd sitzen.

00:34:27: Nie im Leben.

00:34:30: Ja genau und dann ist einfach diese Geschwindigkeit aber trotzdem halt dieses Vertrauen dass es funktioniert.

00:34:38: Und wenn es nicht funktioniert, dann muss eine Organisation haben wo bis zu einem gerissen Grad das selber Problem löst.

00:34:47: und wenn nicht sitzen wir zusammen.

00:34:49: Die während der Pandemie sitzen wir gemeinsam in den Kohl rein egal ob einer auf Abruf ist oder so gehst du in den Korl rein und dann müssen wir die besten Köpfe zusammennehmen.

00:35:01: Die finden immer eine Lösung.

00:35:02: Also wenn du fünf, sechs kreative Leute, die ihr Business absolut beherrschen zusammen und das Problem nicht lösen kannst, dann bist du verlogen.

00:35:14: Und das bringt mich wieder zurück zu dem Thema Kultur weil es ist wahrscheinlich auch heute so dass der Mensch im Fokus eigentlich mit diesem Einstellung, mit der Kuntur well and awareness diese Veränderung anzunehmen.

00:35:28: Du hast es ja nun live erlebt in forty-fünf Jahren.

00:35:31: Die Veränderungsprozesse haben wir gleich noch ein bisschen drauf eingehen, aber das ist der größte Hebel am Ende.

00:35:36: Einer der wichtigsten Hebel.

00:35:37: Richtigen Menschen zusammenzubringen, Kultur zu schaffen die Veränderung erlaubt möglich macht erst im Moment hier einen Ausprobieren, Türen aufmacht neue Dinge auszuprobieren und dann sozusagen auch immer eine Strategie zu haben, den Helikopterblick zu haben.

00:35:52: Das ist doch ein bisschen das Wesen von Logistik.

00:35:57: in die operative Rheing?

00:35:59: Bittest du auch mitten drin in deinem Team?

00:36:01: Ja, mitten drinnen.

00:36:02: In der Logistik mit drin?

00:36:03: Immer!

00:36:03: Immer!

00:36:04: Du hattest ja Zeit zu sagen...

00:36:04: Keine Kippeis und Ampel in meinem Bildschirm.

00:36:08: Ich höre es am Ton ob's heute ein guter oder schlechter Tag wird.

00:36:11: Ich komme in die Halle rein schaue runter und sage um diese Zeit ist die Hallee heute jetzt ein Scheiß-Tag.

00:36:18: Was sind denn so Einflüsse darauf dass das ein Scheiss-Tage wird?

00:36:21: Wo kommt das dann her?

00:36:22: Ja eben!

00:36:23: Du weißt am Dienstag um sieben Uhr wenn ich dort diese Halle laufe muss der Stand so und so sein.

00:36:29: Und dann siehst du, da steht noch Gemüse oder Früchte ... Dann weißt du, eidlich!

00:36:34: Nein, die müssen nicht schon im Verkauf sein!

00:36:36: Du atmest diese Logistik?

00:36:41: Oder ich höre ... Ich hab dir einen Büro, wo ich die Roboter über die Grundmauern hörte zu arbeiten.

00:36:47: Die anderen haben gesagt, wenn es ihm stört, sag ich, nein!

00:36:51: Wenn die nicht mehr tönen ist das nicht

00:36:53: gut?!

00:36:55: Nein, man muss logistik wirklich... Man muss sie spüren.

00:36:59: Daher kannst du nie... Also frische Logistik!

00:37:03: Du kannst das nicht machen wenn du es im Homeoffice gehst.

00:37:07: Jemand, der das nicht so fühlt.

00:37:09: Und diese Passion nicht empfindet für die Logistik.

00:37:13: Der ist auch bestimmt gut in seinem Job, vielleicht bis zu einer Prozent.

00:37:17: Aber diese Hundertzwanzig Prozent brauchst du wirklich, wenn deine DNA in deinem Blut übergegangen ist und das tut mal bei dir extrem.

00:37:24: Nein, ich

00:37:25: brauche es manchmal höherhaut, Mensch.

00:37:29: Darum bin ich bei Feiertagen immer da.

00:37:32: Ich war in einem Vierzig Jahren Migros, war ich noch nie an Ostern oder Weihnachten in der Wäre, noch nie!

00:37:39: Ich war immer da, weil das ist das Wichtigste Geschäft.

00:37:42: Und ich bin da und tue eigentlich nichts, weil ich habe es ja nur vorher geplant.

00:37:46: Aber die Leute sehen...

00:37:50: Er

00:37:50: ist da und kann auch fragen, wenn es ein Problem gibt.

00:37:54: Allein dieses Signal, das wir aussehen,

00:37:56: eine

00:37:57: Nahrbarkeit aber auch eine verlässliche Verbindlichkeit zu haben.

00:38:00: Und wenn

00:38:00: du rund um die Uhr arbeitest oder?

00:38:02: Ja.

00:38:02: Du hast dein Problem dann finden die Leute, wenn man nicht am Abend mal da ist oder auch in der Nachmal da ist, dann empfinden die Leute dass wir werden im Stich gelassen.

00:38:12: Wir haben ein Problem werden im stich gelass.

00:38:14: Nein!

00:38:15: Nein!

00:38:15: Hoffe mich an ich komme.

00:38:18: Ich gucke jetzt noch mal so ein bisschen auch in Richtung Technisierung.

00:38:21: Du hast ja viele Projekte angestoßen, hast Telematik erwähnt mit der Eladethematik.

00:38:27: Was waren für dich die krassesten Meilensteine in deiner Berufskarriere?

00:38:33: sehr, sehr große Änderung gekonnt hat.

00:38:34: Du weißt auch ich bin so ein bisschen ... Ich bin in Zweck optimist und sehr positiv der Zukunft gegenübergestellt.

00:38:42: Ich war auch, dass wir in vielen Jahren jetzt eine relativ starke Seitwärtsbewegung gemacht haben was das Thema Produktivität angeht also viel Industrieunternehmen.

00:38:50: Vielleicht ist Deutschland, Österreich-Schweiz und vielleicht frische Logistik und Retail im Allgemeinen noch mal etwas anderes.

00:38:55: aber nichtsdestotrotz was waren so technologische Meilensteine?

00:38:58: wo du sagst wow da ging das jetzt richtig ab.

00:39:01: Wo du sagst, da haben wir einen richtigen Veränderungsprozess bei uns.

00:39:04: Erlebt bei der MIGO.

00:39:05: Fünfundachtzig hast du angesprochen, EDV?

00:39:08: Genau das war sicher.

00:39:09: ich bin ja so reingekommen.

00:39:12: Eben sehr früh und habe schon gemerkt was das große Potenzial von EDV damals war.

00:39:17: oder aber was mich wirklich geprägt hat, war Ninzehundert-Einhäuser haben mir das papierlose Kommissionieren eingeführt.

00:39:24: Einen Neunzehn.

00:39:25: Einerneunzehnten.

00:39:27: Genau genau Und dadurch gemerkt, was es heißt wenn man mit dem System zu den Leuten geht.

00:39:34: Vorher war da ein Büro und ich habe dann Papier ausgedrückt.

00:39:36: das Papiergang ging ins Lager und ich hab immer gesagt dass kann's nicht sein oder?

00:39:42: Man muss doch seine Werkzeuge mitnehmen.

00:39:44: Welcher Schreiner lässt sein Werkzeug im Auto und geht ins Haus?

00:39:52: Er nimmt doch seine Christen mit, auf ganz viele Sachen vieles nicht braucht aber er nimmt sie mit.

00:39:57: Das war für mich so wirklich ein ... ein Meilensteinmusik, muss ich sagen.

00:40:02: Das hat sich dann einfach entwickelt mit der Auf- und Absurdung.

00:40:06: Und heute diese ganze KI Hype?

00:40:07: Wie gibt

00:40:08: es da... Ja, und dann kam die Automation oder nein, dann kamen so eben diese Planungen wie Arbeitsvorbereitung und alles diese Geschichten, die haben mich geprägt.

00:40:19: in der Logistik war das nicht aussoldet.

00:40:22: Sonst war Maschinenindustrie.

00:40:25: Ich habe immer gesagt, so viel anders ist es ja nicht wenn du eine Werkbank hast.

00:40:30: Werkbanken sind bei uns halt Paleten und alles.

00:40:33: Das war schon auch sehr prägend, oder?

00:40:36: Und dann kam so diese Zentralisierung.

00:40:38: die hatte uns natürlich viel gebracht.

00:40:40: und dann ging es so los mit ja eben auch mit SAP und so wo dann sehr groß.

00:40:48: und dann kam halt die Automationen.

00:40:50: Die Automation war natürlich schon absolut prägend.

00:40:53: Wir wussten aber auch immer, wenn wir mal automatisiert sind darf es nicht aufhören.

00:40:57: und dann kam quasi so die Digitalisierung im engeren Sinn wie man heute sagt.

00:41:04: Und jetzt merke ich halt immer mehr dass wir sehr gut auf diesen Basis-Geschichten aufbauen können.

00:41:11: Das hört ja nie auf!

00:41:13: Wie du sagst mit Kai und dieses und das... Ich sehe X Möglichkeit Gehe ich noch nicht in den Penso?

00:41:24: Obwohl, ich seit einem halben Jahr eigentlich ...

00:41:26: Hättest gehen dürfen können.

00:41:28: Ja

00:41:29: ja, es ist so spannend!

00:41:32: Ich sehe so viel Potenzial.

00:41:34: Und nochmal, ich möchte einen Schritt zurück.

00:41:36: Zentralisierung.

00:41:39: Was waren das denn für Themen?

00:41:40: Was habt ihr zentralisiert?

00:41:42: Zentralisiert haben wir zum Beispiel die ganzen Food Artikel, dann die Normfutter-Artikel oder Stevecolle-Geschäft.

00:41:48: Nicht die Zentralisierung war für mich prägend sondern wir haben gewusst von jetzt an das ist unser Kerngeschäft hier und als Logistiker kannst du nicht mit einer Maschine x verschiedene Sortimente machen.

00:42:03: Entweder bist du da Nicht ganz ready.

00:42:06: Oder du musst immer so Kompromisse machen, oder?

00:42:10: Und mit dem, dass wir diese Sortimente, die eben ganz anders dicken, da gibt es hochegal lager und dann kannst du vorkommissionieren, das kommensierte Ballett gibst du wieder in einen Speicher.

00:42:20: Wir haben ja alles nicht.

00:42:21: Dann war das weg.

00:42:23: Und dann konnten wir uns auf das was wir logistisch verarbeitet konzentrieren.

00:42:30: der Türöffel oder der Schulöffel, und dann konnten wir loslegen.

00:42:34: Jetzt wissen wir jetzt die nächsten Jahre machen wir das!

00:42:39: Und das ist glaube ich ein Vorteil, weil Lebensmittel braucht es immer.

00:42:42: und wir wissen auch noch dass wir in zehn oder fünfzehn Jahren das Geschäft machen wenn wir's gutmachen.

00:42:49: Oder?

00:42:49: Ja.

00:42:50: Und dann kann man sich darauf erinnern.

00:42:51: Das war eigentlich der Schlüssel von der Zentralisierung nicht die Zentralisation.

00:42:54: Wir sehen sie ja da.

00:42:56: Genau eben dieses... Wir sind jetzt ultrafrischem Frische und keine anderen Sortimente mehr.

00:43:02: Du hast ja gesagt ihr habt viele Systeme am Einsatz.

00:43:04: also diese Selbsteinschätzung und was ist heute da?

00:43:08: Und wo geht da die Reise hin?

00:43:09: Siehst du das noch, dass die Mitarbeitenden in der Zukunft noch wirklich Applikationen bedienen oder geht es in die Richtung... Ja, das System ist einfach ein System mit dem Hintergrund laufen und damit er eigentlich befähigt wird.

00:43:25: Oder als Scrubble-Schruder da ist der dann die Entscheidung trifft?

00:43:27: Ja ganz genau, so sehe ich das.

00:43:30: Also angefangen hat es... Als ich gesagt habe wir müssen eine Oberfläche haben wenn auch vier Fünf Applikationen im Hintergrund laufen.

00:43:38: Der Mitarbeiter soll nicht in der Applikion hin und her springen Er soll seinen Prozess abgebildet haben.

00:43:45: Das war ja also der Start.

00:43:47: Und das zweite ist einfach was ich auch immer gesagt habe, mit dem Mensch muss die Hände frei haben und zu arbeiten.

00:43:53: Also er kann nicht Systeme bedienen also schon gar nicht im Büro hocken.

00:43:57: Leitstände sind ein Graus für mich.

00:44:00: man muss das Merkzeug mitnehmen und dort glaube ich die große Chance ist eben Mitsprachen mit Touch mit Augen.

00:44:09: oder glaube ich schon da ist ein riesengroßes Potenzial.

00:44:12: wir haben es auch versucht.

00:44:14: die IT ist soweit aber die Hardware nicht.

00:44:17: diese Brille war unmöglich.

00:44:20: Da habe ich mir gesagt, wir machen jetzt den IT-Schritt.

00:44:24: Aber warten bis die Technologie dann so weit ist?

00:44:27: Das braucht es wahrscheinlich nach zwei oder drei Jahren Und dann hast du diese Brille an, so wie du eine Brille hast und so.

00:44:33: Aber der Mensch muss die Hände haben!

00:44:34: Und das Zweite hast du richtig angetönt.

00:44:37: Ich glaube wir müssen die Arbeiten, die die Menschen vereinfachen Die die Menschen körperlich nehmen, die müssen wir in Maschinen geben.

00:44:49: und da ist humanoid ich bin überzeugt in zwei drei Jahren auch mit den ersten Humanoiden der da neben dran was macht, den müssen wir arbeiten lassen.

00:44:58: Der Mensch soll immer dann, wenn es aus dem Ausstandort läuft oder anders soll er Entscheidungen treffen.

00:45:05: Da ist der Mensch unschlagbar aus der Situation raus eine Entscheidung zu

00:45:09: treffen.".

00:45:16: Es wird niemals kommen.

00:45:20: Und wir erinnern genau, dass es andere kommt.

00:45:22: Richtig!

00:45:22: Ich glaube das größte heute die Herausforderung ist nicht zu glauben, dass Dinge nicht geben.

00:45:26: Ja da sieht man ja

00:45:27: immer erst abweiten oder... Da muss einer Folien abschneiden und wickeln und solche Sachen.

00:45:32: Man weiß doch das.

00:45:34: Wir haben jetzt den ersten Humanoid

00:45:37: mit Exus-Generen

00:45:38: auch.

00:45:39: Ja genau!

00:45:39: Die ersten Humanuiden können jetzt dreißig Kilo?

00:45:41: Dann können sie sechzig Kilo.

00:45:43: Das sind der Tätigkeiten war letzte Woche aufwiedern beim Betrieb dann wo die Kommissioniere sehr manuell läuft Stoffe oder ein Sackweise.

00:45:50: Das kann gar keine Frau zum Beispiel machen, weil es einfach noch so schwer

00:45:53: ist.

00:45:54: So

00:45:54: muss der jetzt in dreißigvierzig Kilo Sack auf eine Konventionierpalette im Manual hieven und davon so viele jeden Tag.

00:46:00: das sind auch Arbeiten die will ja auch keiner mehr im Bach am Ende.

00:46:03: So wo ich sage okay da liegt natürlich einen Bedarf da erfüllt wird eine Technologie Auf jeden Fall.

00:46:10: Aber ich möchte dem Mensch nicht aus der Halle kriegen, definitiv nicht.

00:46:13: Also wirklich nicht.

00:46:15: Ja ja.

00:46:16: Aber damit man den Menschen nicht aus die Halle hat musst du dem auch Verantwortung geben und du magst ihn nachher erinnern was ich gesagt habe oder?

00:46:22: Wenn der Mensch ist besser weiß lass ihn es doch machen aber jetzt muss das halt im System sagen was er gemacht hat oder?

00:46:29: Und nicht zu sagen du darfst das nicht mehr machen oder?

00:46:31: Das wird ein Stupid oder?

00:46:34: Genau.

00:46:35: Das sehe ich ganz genau so.

00:46:37: Spürt ihr denn den Transformationsdruck?

00:46:43: Aber Kunde wird euch nicht sagen, habt eine Besserologistik.

00:46:46: Das sagt ihr, das wollt ihr in diese Marktsignale.

00:46:50: Du bist in der Halle und du kriegst deine Signale direkt aus deinem Umfeld, du siehst die Dinge etc.. Wie geht ihr denn eigentlich vor, wenn ihr dann so neue Dinge verprobt?

00:47:01: Macht ihr dann Prototypen mit irgendwelchen Anbietern?

00:47:03: testet ihr dasselbe aus mit eurer internen IT und der Unterschiede ob man Hardware macht oder nicht.

00:47:07: Ja, ja, ja.

00:47:08: Ich hole überhaupt wie eine Ausbildung ein bisschen Experimentierkultur.

00:47:10: ich weiß,

00:47:11: weil man in

00:47:12: einem Tagesgeschäft so drin ist.

00:47:14: Hier hat man diese Diskussion die ich dann führe aber dafür haben wir keine Zeit.

00:47:18: also ich sage mal was keine Zeit hat keine Bedeutung weil viele Unternehmen auch wieder Thema Haltung und Kultur.

00:47:23: da hat das also keine Beteutung Innovationen einzubringen,

00:47:25: weil es

00:47:26: erstmal Geld und Effizienz geht.

00:47:29: Wie geht ihr da in Terminal?

00:47:30: Wie macht ihr das?

00:47:31: Habt ihr da auch wieder Arbeitskreisegruppen wo sich Menschen zusammen, habt ihr ein Innovationsteam in der Logistik?

00:47:36: Bist du das?

00:47:37: Der Kopf und dann deine

00:47:38: Leute... Nein ich nicht alleine, aber mein Chef und da gibt's schon so Leute wie die wir.

00:47:43: oder für mich ist sehr wichtig meine Position eben.

00:47:46: Ich bin ja fürs Tagesgeschäft verantwortlich Aber ich plane ja nicht das Tagesgeschäfte!

00:47:51: Ich muss erschauen dass die Leute das Tagesgesellschaft so planen Und mit dem habe ich dann auch im Kopf und in meiner Arbeitszeit gewisse Freiräume, wo ich sagen kann, ich muss mich eigentlich um das nächste kümmern.

00:48:04: Das ist ganz wichtig!

00:48:05: Der Teamleiter muss sich um das jetzt kümmern, der Ratteilingschef um das morgen oder übermorgen und ich eigentlich um dass von nächster Woche her.

00:48:14: Das muss miteinander funktionieren.

00:48:16: Dann hast du eben Zeit... um genau solche Dinge anzugehen.

00:48:19: Und dann, wenn du eine coole Technologie siehst oder da musst du schauen kannst du die einsetzen und dann gibt es wie du gesagt hast verschiedene Varianten.

00:48:27: Du machst mal einen Prototypen, du schaust mal oder so.

00:48:32: Aber wir machen nicht einfach Prototype nur das ist gemacht.

00:48:35: aber wenn ich einen Prototype mache bin ich schon überzeugt dass es Potenzial hat.

00:48:41: Vielleicht ist der Erkenntnis Wir sind zu schnell, wir sind zu früh Es braucht noch länger Zeit aber ich war noch nie.

00:48:47: Das wird nie kommen.

00:48:49: Ich habe es gesehen oder das ist nicht gut, also das nicht.

00:48:52: Das definitiv nicht.

00:48:54: Und

00:48:55: jetzt mal so.

00:48:55: Darum

00:48:56: ist immer eine Lernkurve, keine Runde?

00:48:58: Absolut,

00:48:59: bin ich bei dir.

00:48:59: Es ist immer ne Lerncurve auch bei den Dingen, wo du sagst, die wären vielleicht erst in drei, vier Jahren so weit zu einer, weil wir haben uns heute mal mit beschäftigt und dann warten wir mal ab, packen das nicht ganz zur Zeit und beobachten die Situation.

00:49:08: Und jetzt musst du halt die Leute dort einsetzen.

00:49:11: Der eine der kann... es gibt Leute, die können das einfach nichts machen.

00:49:16: Die sehen das auch nicht!

00:49:17: Ja, sie sehen das nicht.

00:49:18: Aber die sind hervorragend jetzt oder?

00:49:20: Dann lass doch die jetzt machen.

00:49:22: So ist's.

00:49:23: Und eines unserer beiden Lieblingsthemen war ja in der Vergangenheit und ist lebende Transportlogistik immer die Hoflogistiken.

00:49:30: Heute gibt es ja ganz viele Tendenzen, also früher wir waren in der Zeit ja zusammen wo's um Yardmanagement-Systeme gehen.

00:49:37: Du hast ja auch Vorreiter in anderen Bereichen dort schon im Yard auch Echtzeit Tracking etc.

00:49:43: mit verschiedenen Technologien.

00:49:45: Wie siehst du für dich selbst das Thema autonome Werkslogistika?

00:49:48: Autoneme Yard Logistik Gerade wenn du ja Shanta-Verkehr hast, also Mafis die dann wiederum Schattelsysteme, die das aufnehmen.

00:49:57: Der Blick aus der Lagerlogistik, den Blick in die Werkstogistik und die Jadlogistiker, Hoflogistiken nenn es wie du's nennst.

00:50:04: Wo geht da die Reise für dich hin?

00:50:06: Oder ich glaube dass die Fahrzeuge immer mehr autonom fahren werden können.

00:50:11: Ich glaube aber, dass Autonome fahren auf dem Hof.

00:50:17: komplett überschätzt wird.

00:50:18: Es ist eine coole Sache, du kannst vielleicht ein bisschen Personalkosten sparen.

00:50:23: Aber der Fahrer, der die Hoflogistik bedient macht ja so viele andere Themen.

00:50:27: Er fährt nicht das Fahrzeug von A nach B. Er kontrolliert, ob die Krülung läuft.

00:50:32: Er muss den Kalt stellen und schaut, ob diese Kombinationen sind oder ob die Türen gut sind.

00:50:40: Alle diese Themen machen die Maschine nicht.

00:50:43: Ich fahre noch an nach B und sage, irgendeiner muss jetzt ausladen?

00:50:46: automatisiert.

00:50:47: Also ich sehe das nicht, das wird für mich überschätzt und ich sehe da lasst den Menschen da sein aber ihn... immer mehr unterstützen oder Vorschläge machen.

00:50:58: Oder sagen ja mal, nach meinen Bereichen braucht es nur noch zwei statt drei oder vier und... ...ein Effizienz

00:51:05: in der Planung?

00:51:05: Ja ganz

00:51:06: genau!

00:51:07: Oder Wegoptimierung oder Diesel oder jenes.

00:51:10: Und

00:51:10: dann aber wenn du da sagst okay weil das ist so einer der Trends.

00:51:13: Der zweite Trend den ich immer wieder sehe sind Kamerasystemen für die Ordnung, Positionieren.

00:51:18: Dann

00:51:18: gibt's

00:51:18: auch verschiedene Ansätze.

00:51:19: Das ist ein grosses Potentor.

00:51:22: Ich habe eine AI auf der Kamera auf der Linse und dann rechn ich die Videostreams usw.

00:51:27: oder ich nehme bestehende Kameras, die dann dementsprechend auch das schon als Hardware verwendet was heute da ist, sondern dementsprechend... Das sind

00:51:35: Sensorik ist das Maß aller Dinge sage ich.

00:51:38: Und Kamera ist wirklich überzeugend zukünftig oder ist auch günstig?

00:51:43: Früher konntest du einfach nicht wieder

00:51:45: zahlen.

00:51:45: Nein,

00:51:45: nein, nein!

00:51:45: Das war das Problem, oder ja.

00:51:47: Dann ein Kamera-Kamera

00:51:49: Und ansonsten trennst die.

00:51:50: du siehst für dich in deinem Umfeld, weil du sagst dir einen Blick nach vorne.

00:51:56: Das sind Trends, die sehe ich.

00:51:57: Aber die will ich auch verfolgen weil das treibt mich gerade um also nur Dinge über die du gerne reden magst.

00:52:05: Da mein MHD-Datum natürlich jetzt langsam drückt oder ja mache ich mir natürlich auch nicht immer Gedanken was vielleicht in zehn, fünf Jahren oder so und ich mach schon eher das was wir sehen.

00:52:16: Ich denke dass intelligente Vernetzen von verschiedenen Systemen da sind Zorik da Telematic Aufträge da durch den Plan und da ist ganz, ganz großes Potenzial.

00:52:31: Man kann auch denke ich immer mehr simulieren oder was ich aber wirklich als absolut spannend finden.

00:52:38: Wir sind auch jetzt dran, ich kann noch zu wenig sagen darüber leider.

00:52:42: oder Ich will immer in die Zukunft schauen und ich will nicht das.

00:52:47: ein System muss mir nicht das zeigen was ich sehe.

00:52:50: Ich will in die zukunft schauen uns zum Beispiel Stau prognosen oder Was heißt das in der zukunft?

00:52:57: Und da kommt natürlich diese KI.

00:52:59: Geschichte aus meiner Vergangenheit starten.

00:53:01: meinem ist um einen zukünftigen.

00:53:03: wie können wir uns da vielleicht effizienter dann unterhalten.

00:53:08: Definitiv sehr.

00:53:09: Und da gehen wir jetzt rein und das sind unglaublich spannende Projekte.

00:53:15: Und das Potenzial ist so riesiger.

00:53:19: Das kann ich total nachvollziehen.

00:53:20: Es ist ja auch das, was mich aktuell sehr umtreibt und bewegt und sagt okay die Zeit der KPIs ist vorbei jetzt ist eigentlich die Zeit des Simulationen oder auch das Blick mit digitalen Zwillingen nennen wir es alles gut zu sagen du fasst auf Basis von Daten die bessere Entscheidungen.

00:53:35: so treffen die Menschen zur Hälfte.

00:53:37: Das ist da auch sehr prun.

00:53:38: warum ich eben jetzt in die Verlängerung gehe?

00:53:41: weil ich einfach... Ja das

00:53:43: heißt nicht einfach!

00:53:44: Nein es ist zu

00:53:45: spannend.

00:53:49: Ich habe jetzt gar nicht mehr so viele fachliche Fragen.

00:53:51: Ich hab noch ein, zweite Leid und dann gucken wir mal dass wir in Richtung die Zeit ist fortgeschritten da noch in Richtung Abschluss kommen was sehr schade ist.

00:53:59: aber weil ich hier sehr gerne mit dir spreche viel zu wenig in den letzten zwei drei Jahren.

00:54:03: aber gut das ist ja wie es ist kann man ja ändern.

00:54:06: wenn du Dein dreisejährigen ich einen Rat geben würdest, ne?

00:54:10: Ich weiß das ist eine total löde Frage.

00:54:12: Du kannst

00:54:13: zweimal lesen wissen wie er selber jung wäre.

00:54:16: Wenn du sagst, du kannst

00:54:17: eine zurückstellen und ich kann dir ja streichen wenn du möchtest.

00:54:20: Was würdest du denn rein?

00:54:21: Würdest du was anderes machen?

00:54:23: Oder die Schwierigkeit ist ja wenn man Dreißig isst oder?

00:54:27: weiss man ja nicht, was man noch alles macht.

00:54:29: Und wenn man zurückschaut, weiß man was man in der Krönt, aber es nützt ja nichts.

00:54:34: Darum finde ich die Frage so spannend.

00:54:39: Willst du dich zurückstellen?

00:54:40: Nein, nein!

00:54:41: Für mich selbst, ich muss ganz ehrlich sagen ... Es hat so Sachen, die ich heute nicht bereue.

00:54:46: Weil das ist ja auch so blöd sind.

00:54:47: Man muss je nichts bereuen und du hast es nicht gemacht als alleine.

00:54:51: Aber ich sehe, dass es so viele spannende Logistiken gibt.

00:54:54: Wenn man in Hamburg ist, die SSE-Logistik oder Luftfracht und so.

00:54:58: Und ich würde fast sagen ... Technisch gesehen, das wären auch Geschichten.

00:55:06: Aber vom menschlichen her würde ich mir wirklich sagen... Schau auf den Menschen!

00:55:13: Nimm ihn mit auf die Reise oder?

00:55:14: Nicht um jeden Preis immer, aber nimm ihn nicht und sei ehrlich und authentisch gehört.

00:55:23: Lob, aber es ist nicht gut.

00:55:27: Aber bleib bei denen Immer und das habe ich schon immer gemacht, darum ist es so ein bisschen rhythmisch.

00:55:35: Immer den Prozess, immer der im Prozess.

00:55:37: Und die Technologie dient dem Prozess nie umgekehrt oder anders.

00:55:40: wie ich es gesagt habe, dieser Einsatz definiert die Technologien.

00:55:45: So ist es, ne?

00:55:45: Wunderbar!

00:55:46: Passt schon zum Schlusssatz.

00:55:47: aber ich hab noch drei Fragen zum Schluss.

00:55:49: Jemals immer einen kurzen Satz zu antworten.

00:55:53: Was war dein bestes Projekt in einer Karriere?

00:55:57: Mein bestes Projekt meiner Karriere.

00:55:58: Das kann doch

00:55:59: ein Bestes geben.

00:55:59: Viele gute, aber ein Bestest!

00:56:01: Nein nein, es kann schon viele geben.

00:56:06: Für mich schon sehr spannend war die Automation und weil wir vor uns waren, das wäre heute nicht mehr so.

00:56:13: Wir waren damals schon ein bisschen Pioniere.

00:56:16: Das war schon ganz eine coole Sache.

00:56:18: Und

00:56:19: in einem Satz deine größte Niederlage?

00:56:21: Meine grösste Niederlagen.

00:56:26: Ich habe lange gehardert, um zu sagen.

00:56:29: Aber ich würde sagen dieses papierlose Kommissionieren an Ostern.

00:56:37: Das war so prägend für mich, dass ich das nie mehr im Leben würde.

00:56:43: Wahnsinn!

00:56:44: Ich kann mir das nur bildlich vorstellen, was da passiert sein muss

00:56:48: bei den Mengen und uns.

00:56:49: Aber immerhin einer musste es ja mal machen damit die Organisation lernen kann?

00:56:56: Ja, natürlich.

00:56:56: Das kann ich mir umstellen.

00:56:59: Jetzt habe ich hier noch zwei, drei zu aus, weil die ich mal auch notiert hatte im Vorfeld.

00:57:02: Ich weiß aber gar nicht welche, die ich dir jetzt stellen soll... Nehmen wir vielleicht mal das, was du gerne auch als Leitspruch für dich hast.

00:57:13: Wir haben heute schon einige gehört.

00:57:15: also mit Prozessen dementsprechend und Menschen im Fokus dein einer Leitsatz?

00:57:20: Vielleicht nochmal zu Wiederholung zum Ende Was ist der eine Satz wenn man mit Daniel Balmer spricht den du jedem immer wieder auf dem Weg gibst?

00:57:27: Ich bin fast ein, aber ich bin gespannt.

00:57:30: Der Einsatz definiert die Technik ist ganz sicher.

00:57:34: Da ist viel mehr drin als in einem Satz gesagt und das ist schon ganz wichtig.

00:57:41: Lieber

00:57:43: Daniel, hast du noch Fragen an mich?

00:57:46: Soll ich dir noch was beantworten?

00:57:48: jetzt ganz spontan?

00:57:51: Überrumpelt.

00:57:53: Wenn es nichts gibt, dann ist das alles gut.

00:57:55: Nein ich finde es cool dass es Leute gibt auf eurer Seite oder ihr seht ja die die wir brauchen.

00:58:04: und was mich immer fasziniert hat ist wenn man Firmen findet wo man miteinander den Prozess entwickelt war.

00:58:13: ja nie habe ein Produkt, ich habe mir für den Produkt entschieden einsetzen.

00:58:17: Es war ja immer dieses Entwickeln oder Innovationspartnerschaft und so.

00:58:22: So muss man das machen.

00:58:25: Man muss immer wieder miteinander überlegen was ist der nächste Schritt denn wir brauchen um erfolgreich zu sein?

00:58:33: Wir sind gemeinsam erfolgreich und Schluss!

00:58:38: Das war bei dir und bei anderen war das natürlich immer mit offenen Namen.

00:58:42: Und darum sieht sich wahrscheinlich auch jetzt bei dir.

00:58:44: Ja, du hast mich zum einen mehr sehr inspiriert mit deiner Art wie ich da wirklich Logistikführung erlebt habe.

00:58:50: Das muss ich mal ganz klar sagen – es ist besonders!

00:58:54: Weil ich glaube wir brauchen mehr davon.

00:58:55: Wir brauchen mehr mit diesem Weitblick, mit dieser Offenheit.

00:59:00: was dich ja immer viel älter als du bist.

00:59:03: Aber du hast einfach viel Erfahrung und das zeigt einfach, dass das keine Frage des Alles ist ob jemand modern, innovativ, possessorientiert ist sondern dass es eine Einschleunessache ist.

00:59:13: Und das möchte ich hier auch mit unserem Partner Säute wird geben, dass da jemand ist der absolute Passion für logistik, logistische Prozesse, Supply chain Transport, was auch immer, Yard Management, Ruflogistik frische Logistik Das weitertragen zu können und so weiterzugeben.

00:59:32: Im Prinzip sozusagen andere Menschen davon von diesem positiven Haltungs- und Logistik, das da bleibt schön anzustecken.

00:59:38: Ich glaube, dass ist auch ein bisschen die Aufgabe von sich schiff von unserem Podcast Und dann bist du ein hervorragendes Beispiel dafür einen ganz toller Gast.

00:59:45: Mit ihm ist er sehr gerne über solche Dinge.

00:59:48: Darf ich dir noch was sagen?

00:59:49: Erfahrung hat nichts mit dem Alter zu tun, oder?

00:59:52: Aber man kann keine Erfahrungen machen wenn man jung ist.

00:59:54: Es geht einfach nicht!

00:59:55: Weil Erfahrung ist immer eine andere Reihe von Ereignissen die einen geprägt haben und meistens sind es die negativen Eregnisse weil sie prägen mehr als die positiven auf den Schulterkopf und das geht schnell vorbei,

01:00:07: oder?!

01:00:08: Und mit dem wirst du eben stärker und besser und sagst ja aber damals haben wir doch... auch die Zuversicht, das kommt gut.

01:00:16: Auch wenn du im Moment gar nicht gut ausschaut und das ist Erfahrung.

01:00:20: Großartiger Schlusssatz!

01:00:23: Ich habe nichts mehr hinzuzufügen und was das jetzt noch irgendwie aus einer anderen Sicht bringen könnte.

01:00:29: Vielen vielen Dank,

01:00:30: hat viel Spaß gemacht

01:00:32: und das finde ich hervorragend.

01:00:33: Es war ein tolles Schluss heute.

01:00:34: Vielen Dank lieber Daniel, dass Du Ihren Namen warst.

01:00:36: Danke auch.

01:00:38: Das war die aktuelle Folge von The Shift dem Podcast der SHIFT III Community.

01:00:43: Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann abonniere doch unseren Podcast.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.