#020 THE SHIFT // Daniel Prutti
Shownotes
In dieser Folge von The Shift, dem Podcast der Shift3 Community, spricht André mit Daniel Prutti VP - Head of Global Logistics Planning and Procurement & Supply Chain Center of Excellence bei RHI Magnesita. Im Zentrum des Gesprächs stehen Daniels außergewöhnliche persönliche Entwicklung, seine Werte wie bedingungslose Loyalität und sein Pioniergeist, Probleme zu lösen, die vor ihm noch niemand gelöst hat. Er gibt spannende Einblicke, wie er Innovationsprozesse, eine echte Fehlerkultur und zukunftsweisende Ansätze wie das „No Touch Planning“ im globalen Supply-Chain-Netzwerk des Weltmarktführers vorantreibt. Zudem teilt er seine strategischen Erfahrungen bei der Umgehung geopolitischer Krisen über alternative Häfen in Afrika und spricht über seine private Leidenschaft als zertifizierter Sommelier
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00:00:00: Moin zusammen, herzlich willkommen zu einer neuen Folge Podcast der Shift.
00:00:05: Heute nehme ich euch mit nach Leoben in die schöne Steiermark an den Forschungsstandort von RHI Magnesita.
00:00:12: Mein Gast ist Daniel Pruthi, VP Head of Global Logistics und Supply Chain Center for Excellence bei der RHI Magnesita.
00:00:20: Daniel ist jemand dessen Weg schon früh eine klare Richtung hatte.
00:00:24: Er war ein sehr starker Schüler hat sehr früh studiert und hatte schon in jungen Jahren den Anspruch, Dinge zu erreichen die vor ihm so noch keiner erreicht hat.
00:00:34: Was ihn heute auszeichnet?
00:00:36: Ein echter Generalist mit einem klaren end-to-end Blick auf Supply Chain Management kombiniert mit der Fähigkeit Strategie nicht nur zu denken sondern auch wirklich operativ umzusetzen.
00:00:47: gerade in der internationalen Seefracht im globalen Netzwerken und komplexen Strukturen bringt er diese Stärke täglich mit seinem Team auf die Straße.
00:00:56: Gleichzeitig ist Daniel aber jemand, der global denkt und regional verwurzelt ist.
00:01:01: Diese Kombination spürt man auch – in seiner Klarheit, in seinen Entscheidungen und in seinem Blick auf das große Ganze!
00:01:08: Wir sprechen drüber wie man in einer komplexen Welt die richtigen Prioritäten setzt, warum Neues nicht zur strukturellen Fehlentscheidung werden darf und weshalb echte Stärke oft darin liegt, auch mal bewusst innezuhalten.
00:01:24: Super schön, dass ich heute hier sein darf.
00:01:26: Ich habe ja eigentlich gedacht wir treffen uns heute in Wien.
00:01:29: jetzt haben wir aufgrund meiner Reisesituation und deinen spannenden Instinkt noch mal eine andere Location gewählt.
00:01:38: Wo sind wir denn eigentlich heute?
00:01:40: Wir sind heute in Loben wunderschöne Montanenstadt in der Oberstermark sitzt der Montana Universität.
00:01:46: also wirklich die Verankerung der ehemals sehr starken Eisen, Erz und Stahlindustrie in Österreich unterfallen.
00:01:55: der Steiermark ist auch so ein bisschen zurück an meine erste Wirkungsstätte im beruflichen Leben.
00:02:01: Ich habe hier in Leoben begonnen und ja, wir wollten uns eigentlich immer in einer neuen Wirkungsstätte in Wien treffen.
00:02:08: Aber ich glaube als Logistiker sind wir ja immer bereit auch agil zu sein um entsprechend Lösungen zu finden die ein Optimum darstellen.
00:02:16: Absolut!
00:02:17: Das finde ich super spannend dass wir das hier machen können weil es dann liegt jetzt auf der Wegstrecke nach Wien.
00:02:21: da geht's nachher noch hin Die Zuhörer zu sehen, ihr könnt es nicht sehen.
00:02:25: Wir haben herrlich, herrliches Wetter.
00:02:27: Ja ich bin doch gar nicht so sicher ist das jetzt noch Winter oder schon
00:02:31: Frühling?
00:02:32: Eigentlich von der Zeit haben wir schon Frühlingen aber ich komme gerade noch ein bisschen aus der Winterzeit.
00:02:37: Daniel bevor wir so deine Geschichte eintrauben du hast ja schon als Logistiker müssen wir agil sein und immer gute Ideen haben.
00:02:44: da werden auch gleich drauf eingehen.
00:02:45: Aber für dich selber wo kommst Du grade geografisch also auch gedanklich geradeher?
00:02:51: Was treibt Dich gerade um.
00:02:52: Geografisch komme ich aus meiner Wahlheimat sozusagen Kaubert an der Muhr.
00:02:57: Das ist ca.
00:02:58: zehn Kilometer von hier entfernt, das liegt auch so weitere zehn, zwanzig Kilometer weiter entfernt vor meiner Heimatgemeinde Knittelfeld.
00:03:06: also ich habe mich jetzt rein in den Letzt oder aus dieser Betrachtung gefühlt nicht weit bewegt in meinem Leben derzeit.
00:03:13: aber das sind sozusagen nur in Retro-Spektive was für mich immer klar war wie gesagt ein Heimat in knittelfeld und habe dann aber sehr stark erkannt, ich muss in die Welt gedanklich wie auch physisch.
00:03:27: Das war klar Knitelfeld auch in den letzten Jahrzehnten sicher eine Stadt, die eher ein Einwohner verloren hat oder eine Industrie verlorene, das ist eine klassische Stadt wie wir es im Nordrhein-Westfalen irgendwo kennt.
00:03:41: Und ja dort bin ich her jetzt wie gesagt in Graubert mit meiner Familie und natürlich hab ich heute meinen Tag gestartet einerseits als Familienmensch Kinder noch kurz in den Kindergarten gebracht, parallel aber natürlich das Weltgeschehen mitbetrachtet was mich derzeit natürlich mit dem Konflikt im Nahen Osten sehr stark beeinträchtigt oder beeinflusst und meinen Tag fühlt.
00:04:06: Ja da werden wir sicherlich gleich auch nochmal ein bisschen abtaugen und dann noch mal ein bisschen reinfühlen was so die aktuellen Herausforderungen bei dir sind.
00:04:13: Wir haben eine sehr breite Spektrum bei uns.
00:04:14: auch im Botgas geht Menschenprozesse Technologie Supply Chain Lead als wirklich jemand, der da schon viele, viele Erfahrungen sammeln durfte.
00:04:27: Sieht die Welt natürlich gerade auch mit nochmal anderen Herausforderungen.
00:04:32: aber eigentlich ist das ja auch so ein bisschen das was man sich aussucht wenn man in das Supply Chains mit reingeht und sich dafür begeistert.
00:04:39: Wir reden heute sehr stark über dich vielleicht auch unsere zwei drei Worte auch über die Firma bei der wir hier gerade sitzen RHI Magnesita.
00:04:47: Meine erste Idee war eigentlich, wir kannten uns sehr stark von LinkedIn.
00:04:52: Ich habe dich da eine ganze Weile schon beobachtet.
00:04:54: Auch muss ich ehrlicherweise sagen, weil ich dein Profil sehr spannend fand.
00:04:58: und auf der anderen Seite kann dich deinen unternehmen, denn ich relativ viel in Kärnten bin in der Nähe vom Milchstädter See und dann fahre ich immer an einen Werk vorbei und dann steht AI Magnisita drauf.
00:05:08: Erzähl doch mal ein bisschen Global Player das weiß ich.
00:05:13: Ich weiß auch, dass ihr ganz viel mit den Produkten macht die da aus den Bergen kommen.
00:05:18: Wie würdest du die Firma beschreiben?
00:05:19: Was ist euer Auftrag?
00:05:21: Unser Auftrag ist es modernes Leben überhaupt schaffbar zu machen, überhaupt zu realisieren.
00:05:27: Wir sind vielleicht nicht so sichtbar.
00:05:29: wenn man von AI Magnicita spricht dann starte ich meistens die Vorstellung mit das sind super sexy Produkte die keiner kennt aber ohne diese Produkte wäre heute gar nichts möglich.
00:05:41: Am Ende des Tages überall dort, wo in der Industrie Temperaturen von tausendfünfhundert oder sogar mehr als zweitausend Grad Celsus vorherrschen sind unsere Produkte im Einsatz.
00:05:52: Ohne unsere Produkten das sind, wie du sagst, mineralische Produkte mit den zwei Hauptrohrstoffen entweder Ptollomid- oder Magnesit einfach notwendig in der Stahl-, in der Zement-, in die Gasindustrie und chemischen, determischen und die physikalischen Gegebenheiten.
00:06:14: Und Prozesse
00:06:14: oder auch seid ihr Teile dann von so einem Hochofen?
00:06:16: Oder wie muss ich mir das vorstellen?
00:06:18: Das sind ja Feuerbeschichtungs-Auchthemen also oder Resiliente.
00:06:23: Also ihr macht Dinge resilient mit eurem Produkt.
00:06:26: Aber
00:06:26: weder das da ist die Vorstufe unserer Produkte, kannst du dir das so vorstellen.
00:06:29: Wenn du zu Hause einen Kamin hast oder einen Kachelofen oder vielleicht in Kärnten hast und so etwas dann sind es diese klassischen Schamottsteine.
00:06:37: Da sozusagen diese Vorstoffe unserer Produkten.
00:06:41: wir produzieren Feuerfeste, Massen- oder Steine, die dann genau in Hochöfen, Pfannen, in Aggregaten dieser Industrie einfach den Produktionsprozess unterstützen.
00:06:53: Und was ganz wichtig Das eine ist, ohne unsere Produkte wäre die Produktion nicht möglich.
00:06:57: Wir sind aber auch extrem wichtig um Stahlbetriebe, um Zementbetrieber und Glashütten auch energieeffizient zu gestalten weil durch den richtigen Einsatz unserer Produkte ist es möglich einfach die Energiebedarfe in den Unternehmen zu reduzieren.
00:07:15: Und was ganz wichtig ist wir sind nicht nur Weltmarktführer der einzige Feuerfestbetrieb, der so stark vertikal integriert ist.
00:07:25: Was bedeutet das?
00:07:27: Den Großteil unserer Rohstoffe vor allem des Hauptrostoff-Magnesieten beziehen wir aus unseren eigenen Minen, aus unseren eigenem Quellen.
00:07:35: Du will Radenteilen
00:07:36: zum Beispiel, ne?
00:07:37: Ja!
00:07:37: Radenteil natürlich jetzt abgeschwächt ja.
00:07:39: Radenteile ist zu einem Hauptanteil Produktionsstandard unser Flagship wie du gesagt sehr traditioneller Bereichen kernten.
00:07:47: es is aber dass höchst modernisierte und automatisierte Vollfestwerk der ganzen Welt.
00:07:54: Wir sind super stolz auf Radentein, unser Flagship.
00:07:56: aber wir haben unsere Hauptrostoffe in Brasilien In der Türkei, in Österreich nicht unbedingt in Radenteinen Aber hier in der Steiermark, in der Breitenau vor allem Und natürlich auch wenn es um Dolomit geht in Österreich und USA.
00:08:12: und damit sehen wir uns immer ein bisschen in der derzeitigen geopolitischen Situation als alternativer zu den Rohstoffen in China.
00:08:22: Und das ist es, was uns ausmacht.
00:08:24: Wir sind getrieben von einer Vision diese Industrie zu revolutionieren auch im Bezug auf Nachhaltigkeit.
00:08:31: Man würde kurz einmal in die Chemie ein bisschen abspringen...
00:08:35: Hört parallel gerade so ein bisschen nicht in der Chemieindustrie?
00:08:37: Genau
00:08:38: ja.
00:08:38: und aber hier jetzt eine chemische Formel unseres Grund-Rohstoffs Magnesiet MGCO-III In gesünderter Form danach als Fertigprodukt MGO.
00:08:48: Was verlierst du dabei, CO-Zweih?
00:08:50: Das heißt für uns nicht nur gewaltiger Energieeinsatz in der Produktion vor allem Gas was unser Hauptbetriebsmittel ist.
00:08:59: Aber bei der Umwandlung entsteht eine Tonne CO-zweih bei jeder Tonne Fertigmatterie und dort müssen wir bionieren sein.
00:09:07: Dort müssen wir einfach aber auch die Stärke von Europa das nächste Problem zu sehen sondern als Möglichkeit neue Bereiche zu etablieren.
00:09:16: Wir sind nicht stark im Offsetting, wir glauben offsetting ist eigentlich nur eine Verschiebung des Problems.
00:09:23: Wir gehen wirklich auf Insetting und versuchen durch Carbon Capturing neue Produkte zu etablieren und das finde ich super spannend.
00:09:29: Eine Industrie mit mehreren hunderten Jahren an Tradition in Österreich in der Welt aber super modern und getrieben durch die Themen der Zeit.
00:09:41: Ja Wahnsinn also Was ich damit ja auch assoziere ist, gerade durch diesen Wandel und lange am Markt und immer wieder dabei sich neu zu erfinden heißt auch ein hoher Innovationsgrad.
00:09:52: Heißt auch hohe Investitionen in R&D.
00:09:55: Ich möchte jetzt nicht nach konkreten Zahlen fragen.
00:09:59: Wenn man das mal an Menschen betrachtet vielleicht?
00:10:02: Wo seid ihr dort und mit welchem Anteil betreibt ihr R& D in dem Unternehmen?
00:10:06: Das ist super spannend!
00:10:08: Wie gesagt wir sind heute in der Oben.
00:10:10: Das ist der Standort unserer Forschung.
00:10:12: Also wir haben Forschungen in China, in Brasilien und in Indien aber gesteuert bzw.
00:10:19: Debrained wie man so nennen würde ist hier ein Leoben.
00:10:22: Dort haben wir unsere Historie zwar nicht in dem Gebäude in dem wir uns befinden.
00:10:25: du hast mich ja heute gefragt zu der Adresse.
00:10:28: das die richtige Adresse.
00:10:29: Du hast unseren Forschungsstandort eingegeben gehabt in einem Navigationssystem sozusagen Aber Leoben als Schwerpunkt Und aber auch einen wichtigen Punkt, glaube ich.
00:10:40: Man kann natürlich Wissen, Innovation dadurch generieren indem man sich stetig neuer findet?
00:10:46: Man kann aber auch Innovation und stetige Ampuls der Zeit durch einen Faktor bleiben – Akquisitionen!
00:10:52: Ja und das ist ja auch wenn du dir anschaust alleine RHI-Magnesit oder der Name
00:10:57: ist
00:10:58: eigentlich ein Resultat einer Akquisitation.
00:11:01: Ja, ich habe im Jahr zehntinzehnte Magnisita in den brasilianischen Unternehmen gekauft.
00:11:06: Aber seither haben wir hunderte Millionen in Acquisitionen investiert weil wir einfach davon überzeugt sind.
00:11:15: Acquisitionen sind wichtig um näher am Markt zu sein.
00:11:19: das heißt auch das Demo Nierschoring voranzutreiben neue Produkte selbst in die Produktportfolie und die Produktkette zu bringen habe auch Wissen zu bekommen.
00:11:31: Weil die Gefahr ist, wenn man zu groß, zu international wird, dass man plötzlich nur mal in der Economy aufs Kail denkt.
00:11:37: aber diese Agilität, diese wirklich Innovation verliert Unternehmen generell drei Komma fünf Millionen Euro an Jahresumsatz mit mehr als zwanzig tausend Mitarbeiter weltweit und mehrere hundert Millionen Euro An Investitionen im R&D Bereich
00:11:54: fand.
00:11:56: Vielleicht noch eine kurze letzte Frage, dann kommen wir wieder auf dich zurück.
00:12:00: Wenn man Unternehmen agieriert dazu kauft gibt es ja immer verschiedene Möglichkeiten auch der Bindung und der Nähe die man schaffen möchte.
00:12:08: in dem ganzen Kontext wie bind ich neue Merchant Acquisition Prozesse bin ich Unternehmen ein?
00:12:13: Lass dir eher den Unternehmen relativ hohe Freiheitsgrade oder dass sie sehr stark autark auch agieren und weiteragieren sollen weil das hat sich wahrscheinlich auch stark gemacht.
00:12:21: Warum auch immer man sich entscheidet, okay, jetzt gehe ich mit einem größeren Konzern wie RHI Magnesita.
00:12:27: Weil ich da auch meine Chancen vielleicht das kleines Unternehmen sehe.
00:12:30: oder seid ihr schon sehr wie eine Glocke?
00:12:32: Stülpt ihr gewisse Dinge drüber weil ich kenne das früher aus der SAP.
00:12:36: Man versucht dann Global Template zu machen und dann jeden zugekauften Markt oder jedes zu gekauft Unternehmen irgendwie die einheitliche Sublösung aufzudrücken, die da nicht gepasst hat irgendwann.
00:12:46: Wie macht ihr das?
00:12:47: Wir sind schon auch eher davon überzeugt, dass es wichtig ist relativ rasch gewisse Schandalisierungen durchzuführen.
00:12:55: Das heißt auch klarerweise eine EAP-Integration.
00:13:00: Die ist eines der ersten Themen die wir in jeder Akquisition voranspielen.
00:13:04: Weil ihr auch die Daten harmonisieren wollt Vergleichbarkeiten zu schaffen etc.
00:13:09: Beziehungsweise
00:13:09: ist das auch immer von so einem Ansatz Produkte in mehreren Locations zu produzieren.
00:13:15: Das heißt, wenn wir zum Beispiel eine Akquisition deshalb machen weil wir in einem Land wie Indien mehr vor Ort produzieren wollen dann müssen die Werke auch in der Lage sein unsere Produktpartfolie das wird davor vielleicht nur in Österreich und USA produziert haben auch aufzunehmen.
00:13:32: Also ganz wichtig am Beginn stellen wir immer Master Data Harmonization Produktportfolio Harmonisierung und ERP Integration.
00:13:42: Aber, das ist eben genau vielleicht dieser hybride Ansatz, die neue Unternehmen versuchen immer auch uns zu challengen.
00:13:48: Das heißt was wir nicht machen ist, auch Staltisierung im Bereich Produkte sofort voranzutreiben.
00:13:54: also die integrierten Werke-Unternehmen haben sehr wohl eine Eigenständigkeit des Produktportfollos in vielen Bereichen weil Sie teilweise Produkte haben, die das restliche Unternehmen einfach noch nicht produziert hat.
00:14:07: Und ich glaube dann kann man auch durch das Branding vielfach auch nochmal Umsatz erhöhen aber auch dem Kunden Gesamtlösungen anzubieten.
00:14:16: Weil ein Ansatz den wir verfolgen ist... Das Produkt ist eine Commodity.
00:14:21: Auch wenn es hochtechnologisch ist, es ist Commodty!
00:14:24: Ein integrierter Ansatz, eine Lösung, die wir vorpronennen wirklich eine Logistik-Lösung eine Lagerverwaltungslösung.
00:14:34: Eine Integration, weil ich sage, das sind gesprochen Resilienz.
00:14:39: Resiliens kannst du vielleicht theoretisch am Papier dadurch generieren indem du Vorfestprodukte bei vier fünf Unternehmen kaufst.
00:14:47: Das ist aber ein Papierresilient, weil diese Unternehmen meistens die gesamten Rohstoffe aus Kino bekommen teilweise die gesamte Lieferkette an einem Standort gebunden ist.
00:15:00: Wir sagen immer Resilienz durch einen Bart ist dadurch generiert, indem wir aus verschiedenen eigenen Rohstoffquellen Rohstoff beziehen und in verschiedenen Werken an verschiedenen Kontinenten das gleiche Produkt produzieren können.
00:15:17: Die Steuerung möchte ich nachher nochmal zurückkommen weil das ist ja auch ein super spannender Fakt gerade im Spleitschönen-Kontext Wie Entscheidungen getroffen werden, wie gesteuert wird und wie auch prädektiv vielleicht schon in Märkte geschaut wird oder in Regionen geschaut.
00:15:33: Neben dem Tagesgeschehen was natürlich Einfluss auf das Supply Chain Management hat, dass es bei dir nicht anders sein, aber da möchte ich nachher noch mal drauf zurückkommen.
00:15:41: Ich habe jetzt nochmal eine Frage so ein bisschen... Dass wir die Zeit mal ein bisschen zurückdrehen.
00:15:46: Und hast du mit zwanzig schon gewusst?
00:15:50: Kann der jetzt auch sagen mit achtzehn?
00:15:52: Mit zwanzich gewusst, dass du mal Den Weg gehst den du jetzt gehst, also Supply Chain Management, das Unternehmen.
00:16:02: Dieser Verantwortungsbereich alles was jetzt so passiert in deinem täglichen Leben?
00:16:07: Hast du das mit zwanzig so erwartet?
00:16:11: Ich glaube sogar mit treizend schon.
00:16:13: Ja klar schon mit dreizehn!
00:16:15: Ja ich versuche vielleicht ein bisschen aufzusparen.
00:16:16: Also ich bin in den neunziger Jahren geboren wie gesagt vorhin schon im Knittelfeld Wohlbehütte, Familie vom ersten Tag an sehr unterstützend.
00:16:29: Ich habe aber von Beginn an diesen Drang gehabt Punkt eins Dinge zu lösen die davor niemand gelöst hat auch Meilensteine zu erreichen Die davor nicht erreicht worden sei es privat.
00:16:42: ich bin der erste meiner Familie der einen Abschluss einer Universität hat Und das hat mich auch dann weitergetrieben, auch im tagtäglichen Unternehmensalltag versuche ich immer Probleme zu lösen, die davor noch nicht gelöst wurden.
00:16:58: Ja und warum sage ich?
00:17:00: Ich habe es wahrscheinlich mit zwölf, dreizehn, vierzehnt spätestens gewusst dass ich genau in so einer Rolle und in so eine Ausprägung erende.
00:17:09: Behalten wir den Gedanken bei!
00:17:10: Mit zwölft-reizend ist ja ein spannendes Alter.
00:17:14: Da löst man ja noch keine Supply Chain Probleme sondern... Waren das dann eher bei dir Schule, Sport?
00:17:20: Besonders
00:17:21: ausgefallene Hobbys.
00:17:22: Ihr meint ihr Österreicher macht ja verrückte Dinge.
00:17:25: Nicht nur gute Brause, die da auch vieles unterstützt dabei was total wichtig und richtig ist.
00:17:31: Jetzt sich das bei dir über aussehen!
00:17:32: Nur so weit wie du magst auch drüber zu sprechen.
00:17:34: Das erste Thema als schulisch war eines klar.
00:17:39: Mein Interessen waren generalistisch zu sein.
00:17:44: Ich meine mit dieser klassischen Der klassische Schüler hat von Volksschule bis Matura nie eine zwei oder drei im Zeugnis hatte.
00:17:56: Und das geschafft habe ich eigentlich mit relativ wenig Aufwand.
00:18:00: Trotzdem würde ich eines behaupten, weil es immer generalist ist.
00:18:04: Ich habe meine Liebe gehabt in Bereichen wie Geografie und Geschichte.
00:18:07: Das ist auch einer der Verbindungen die ich heute sehr stark reflektieren sehe hier genau das widerspiegeln, was du als Supply Chain oder als End-to-End Visionär eigentlich mitbringen müsst.
00:18:18: Das ist ja
00:18:18: spannend!
00:18:19: Ich war auch bei der Mathematik Olympiade, ich war bei Physik Olympiada weil natürlich als Einzelschüler.
00:18:25: sozusagen wirst du im klassischen Schulsystem irgendwie getrieben.
00:18:29: Du machst da mit bei einer Mathematika Olympiada, bei einer Physikkolimpiade überspringen eine Klasse und so weiter.
00:18:35: Was ich aber gemerkt habe ist... ...ich werde nie in diesen Naturwissenschaften ein Top-Experte werden, weil man die Leidenschaft gefehlt hat diesen letzten Sprung zu machen.
00:18:47: Ich wusste aber auch gleichzeitig dass ich in allen Bereichen gleichzeitig höhere Leistungen als Naturschnitt erbringen kann.
00:18:56: Das heißt für mich war klar, ich werde in keiner Disziplin sei es Sprachen, sei es Naturwissenschaften, sei ist dann Technik in einer einzelnen Diszipline der Top-experte wären.
00:19:08: das war erstens für mich klar, dass sich diese Skillset nicht bringen und auch diese Leidenschaft vor allem nicht bringen.
00:19:14: Es war mir klar, dass ich im Durchschnitt über all diese Disziplinen mehr als jeder einzelnen Durchschnitz leisten kann.
00:19:23: Und deswegen auch dann für mich gleich in der weiteren Ausbildung Logistik Supply Chain Management als dieser perfekte Schmelztiegel gut zu sein in der Technik, gut zu seien in Informationswissenschaften, gut to sein im Cultural Management, im Leadership.
00:19:43: Aber du musst nirgends... Es reicht anders gesagt.
00:19:46: Du musst ihn
00:19:47: nicht spezialisieren, du musst ihn sich festlegen auf eins.
00:19:49: Die Spezialisierung
00:19:51: wird dir hier nicht ausreichen.
00:19:53: Ja?
00:19:54: Du kannst in keinen Disziplinen nur durchschnittlich sein!
00:19:57: Du musst überall mehr als durchschnittlich sein.
00:20:00: Du brauchst aber nicht der Experte in einem einzelnen Fachgebiet sein.
00:20:04: und deswegen war für mich klar auch dann bereits nach dem klassischen Gymnasium hier in Loben HTL oben mit Schwerpunkt Industrielogistik, das heißt dort bereits und deswegen auch irgendwo so spätestens mit vierzehn.
00:20:19: Klar für mich es wird die Logistik werden.
00:20:22: Mit wieviel Jahren hast du angefangen zu studieren?
00:20:23: Angefangen
00:20:24: habe ich mit fünfzehn, das war noch dieser nächste Schritt.
00:20:27: eigentlich mit fünfzen beginnt man nicht zu studierend an der HTL Oben was dann eben so dass mir immer wieder angeboten wurde eine Klasse zu überspringen.
00:20:36: ja und das war für mich irgendwie so pingt Ein Anreiz, du sparst ja ein Jahr.
00:20:41: Aber für mich ist Schule, für mich auch dieses Erwachsenwerden, ein Prozess der dich sozial, kulturell einfach erwachsen werden lassen muss.
00:20:52: und deswegen war für mich immer klar ich möchte keine Klasse überspringen.
00:20:55: Ich wollte aber in verschiedene Bereiche tiefer hineingehen und deswegen auch wieder örtlich natürlich super HTLE oben, Montana Universität oben hunderte Meter nur entfernt.
00:21:07: das heißt mein Tag mit fünfzehn-sechzehn war dann so, dass ich einfach zwei drei Stunden studiert habe.
00:21:15: Den restlichen Tag an der HDL verbracht habe.
00:21:17: Ja
00:21:17: spannend!
00:21:18: Auch sehr, sehr außergewöhnlich.
00:21:20: oder waren da andere Leute noch die das auch so gemacht haben wie du?
00:21:24: Ich kenne nicht so viele, die das jetzt in Deutschland irgendwie zelebrieren.
00:21:26: Ich war definitiv der einzige an der Modernosität und ich war in der Steiermark einer von ungefähr fünf.
00:21:34: Also definitiv auch hier wieder... der erste zu sein.
00:21:39: Sicher auch dieser Wettwerbsgedanke ist aber für mich nicht der Wettwärbsgedank immer, ich habe für mich diesen Antrieb schneller zu sein und Dinge zu lösen die davor nicht gelöst wurden.
00:21:48: Und jedes mal wenn du sagst Ich höre das zum ersten Mal Das ist tendenziell dort wo du mich wieder findest Wenn etwas erstes malen Auch mit einem gewissen Risiko Da bin ich dabei
00:21:59: Spannend.
00:22:00: Wie ging das dann weiter?
00:22:01: Dann hast du fertig studiert, bist ein Full-Time Student irgendwann geworden und dann... Nein!
00:22:09: Ich würde nie fulltime studenten.
00:22:11: Das Studium
00:22:11: an sich ist ausgelegt als full time Student.
00:22:16: Es gibt ja heute zu Tage klarerweise viele Modelle die du neben einem Job am Wochenende machen kannst.
00:22:21: Der Studium in der Montanoesität Logistik ist ein Vollzeitstudium.
00:22:26: Klassisch mit Vorortpräsenz etc.. Ich habe es aber nie so ausgelebt, ja?
00:22:31: Sondern wie gesagt ich hab mit Fünfzehnsechzein begonnen.
00:22:37: Habe dann das Bachelor-Studium relativ normal abgeschlossen parallel zu einer Tätigkeit bereits hier bei Erhe im Agnesieta.
00:22:46: Okay!
00:22:47: Wien dann aber während dem Masterstudion nach Rotterdam übersiedelt weil... ...ich musste diese Möglichkeit nutzen.
00:22:57: den Merge zwischen RHA und i und Magnesita nicht im Backoffice mitzuerleben, sondern an der Frontline.
00:23:04: Ich habe dort die zwei Einkaufsteams im Transportbereich zusammengeführt – und da musste ich einfach dabei sein!
00:23:10: Das heißt, hier habe ich meine Sessigkeit in der Steiermark aufgehört und bin von – so wie haben wir wirklich relativ kurzfristig nach Rotterdam übersiedelt?
00:23:20: Und hab dann dieses Studium das eigentlich als Präsen-Studion gedacht ist, einfach in einer Art Remote Art und Weise gesteuert.
00:23:32: Heißt natürlich und ich meine Schnelligkeit ist sehr wichtig!
00:23:35: Ich habe auch vorhin gesagt ich will der erste sein, ich will das schnellste sein.
00:23:39: Ich glaube muss er für sich immer wieder und es ist auch im beruflichen Alltag sehr wichtig wissen wo ist Schnelllichkeit wichtig?
00:23:46: Und was ist eigentlich Sekundär?
00:23:48: Das Masterstudium habe ich extrem in die Länge gezogen.
00:23:52: Das heißt Für mich war dort nicht wichtig, innerhalb kürzester Zeit fertig zu werden.
00:23:56: Sondern möglichst viele Themen parallel zu machen.
00:24:00: Das heißt ich hab dann einen Volltagesjob bei Erheben eines Hitteres gemacht.
00:24:03: Ich habe dort mehr als zweihundert Millionen Euro Fracht-Einkaufsvolumen bereits gemanagt und aber parallel als Vollzeitstudent dieses Studium halt so eingeteilt dass sich es über mehrere Jahre weitergeführt haben.
00:24:20: Jetzt wären natürlich die draußen zu hören um denken Wie macht er das denn?
00:24:25: Weil ich weiß nicht wie du es erlebst, aber ich erlebe da draußen immer wieder.
00:24:29: Leute wollen dann immer vor allem irgendeine Formel oder irgendeinen Routine oder was auch immer.
00:24:35: Hast Du sowas für dich wo Du entscheidest ob Du etwas ziehen kannst weil es sich einfach anbietet und überhaupt nicht zeitkritisch ist und dann wieder weißt Das sind die Dinge, die muss ich jetzt erledigen.
00:24:47: Weil ich merke ganz häufig... ...die Leute können dieses Gott fühlen, dieses Bauchgefühl, dieser normale Menschenverstand, der gesunde Menschenverstand.
00:24:54: Wie man ihn bezeichnet.
00:24:56: Er geht so immer mehr verloren habe ich das Gefühl und Menschen brauchen vor allem eine Anweisung.
00:24:59: Wie machst du das?
00:25:01: Wie ist dein Vorgehen?
00:25:03: Es gibt nicht so diesen Planen, wo ich sagen kann, es sind drei Schritte oder diese menschliche Formel.
00:25:07: Hätt mich
00:25:08: gewundert!
00:25:08: Du bringest einfach was mit wahrscheinlich.
00:25:10: Und wie ist da die Haptik, wie du davor gehst?
00:25:15: Ja.
00:25:16: Dinge, die wirklich innerhalb von zehn Minuten gelöst werden können, die musst du sofort lösen.
00:25:21: Weil wenn du die versuchst aufzuschieben, ich glaube das ist das Problem dann entsteht eine riesige Totuliste und du kannst es nicht schaffen.
00:25:29: Ich versuche dir meine Perspektive teilweise zu betrachten.
00:25:34: wie geht's dir vielleicht auch?
00:25:34: Wenn du noch ein, zwei Wochen Urlaub zurückkommst.
00:25:36: Ich mein' ich kann im Urlaub nie komplett abschalten weil für mich Arbeit auch Leidenschaft ist.
00:25:41: Arbeit ist nicht!
00:25:43: acht bis achtzehn Uhr her und dann bin ich Privatmensch.
00:25:46: Ich
00:25:46: muss mich meistens auch nicht erholen von der Arbeit,
00:25:47: weil... Genau!
00:25:48: Das heißt natürlich auch entsprechend während einem Urlaub ist weiter die Tätigkeit, weiter die Passion.
00:25:57: irgendwo teilt.
00:25:58: deiner Gedanke aber sehr wohl, ich glaube das hat jeder Mensch die Response Time für E-Mails, die Response time für Themen, die reduziert sich.
00:26:08: Wenn du dann mal zurückkommst merkst du ein Phänomen für mich zumindest immer In welcher kurzen Zeit du Dinge wieder lösen kannst?
00:26:16: Du bist eine Woche weg, hast eine schlechte Response Time.
00:26:19: Du schaffst es aber relativ rasch wieder die Themen zu lösen.
00:26:24: Was hat mir eine Perspektive gegeben wenn du ständig in einem Alltagstrott versuchst alles sofort zu lössen und wieder mit dem Logistiker in mir?
00:26:33: wir sind immer mit begrenzten Ressourcen unterwegs.
00:26:36: Wichtig ist es den bottleneck zu entlasten und auch dort herauszuzummen in einer Helikopterperspektive zu sagen, welche Entscheidungen sind?
00:26:50: Entscheidungen die deine Modelle deinen Arbeitsalltag dich als Person langfristig betreffen.
00:26:57: Dort musst du dir die Zeit nehmen im Helicopterbetrachtung herauszugehen und die kannst du ruhiger mal ein zwei Tage liegen lassen weil viel wichtig ist es hier Die strategische Flugricht und die strategische Ebene einzunehmen.
00:27:11: das ich auch jetzt gerade bei der Krise im der Straße von Hormuz.
00:27:18: Ich glaube wichtig ist es, dass random noise nicht zu structural noise wird.
00:27:23: wenn du auf alles in einer Zeit die so schnell lebig ist ja durch Technologie unterstützt wird.
00:27:28: immer das in Gedanken real time.
00:27:29: ich muss alles sofort lösen.
00:27:32: stelle dir vor Du bist in einer Produktion Stelle vor du bist in einem globalen Logistik System und du kriegst ein Signal da passiert gerade etwas Und du streust diesen Random Noise zu Structural Noise.
00:27:44: Hast du damit nichts geschaffen?
00:27:45: Definitiv,
00:27:46: ja.
00:27:47: Du musst es schon schaffen, ihn zu halten, den strategischen Blickmittel zu haben und ich glaube das Vertrauen in einen Selbst- und im Team um dich herum.
00:27:57: Dass du vorbereitet bist, dass du einen Schritt zwei Schritte vor allem anderen bist.
00:28:01: Wenn du unverbereitet bist dann wirst du natürlich nervös Dann wirst auch jemand sein der plötzlich alles schnell lösen will.
00:28:08: Aber glaubst du Daniel, dass man sowas... lernen kann, bestimmt ja instrumentalisiert lernen kann.
00:28:18: Weil auch ich beobachte ja auch merkte Menschenentwicklung und dieses Neusthema was um uns rum ist.
00:28:28: Und manchmal beobachte ich mich selber auch dabei Dinge zu überbewerten in dem Moment Und dann wieder runterzukommen, trotzdem.
00:28:37: Weil dann wieder dieses Gefühl zurückkommt und innen kommt.
00:28:40: das kannst du ausblenden.
00:28:42: Da die Abhängigkeiten die von uns entstehen für mich anstehen dieser Situationen.
00:28:46: Glaubst Du oder vielleicht hast Du da auch irgendwo ein Tipp an die Hörer?
00:28:51: Die sagst beschäftigt euch mal mit dem Thema.
00:28:53: Dann werdet ihr gerade was das Thema Neues Resilienz vor sich selber angeht besser.
00:28:59: gibt es da so was Dichter?
00:29:00: Wir werden vielleicht auf meinen Lehmstoff zurückkommen was ich gesagt habe, ich hab viele Dinge parallel gemacht.
00:29:06: Wenn du Dinge parallel machst hast du zwei riesige Vorteile.
00:29:11: Du bist gezwungen in relativ jungen Jagen Priorisierungen zu machen und du wirst es einfach nicht schaffen.
00:29:16: Schau wenn du jetzt ein Vollzeitstudent bist dann hast du einmal so einen Art Welpenschutz hier eigentlich wo du sagst du hast deinen Stundenplan, du kannst das alles sehr schön einteilen.
00:29:27: Wenn dein Vollzeitstudium machst, parallel bereits im Management bist dann musst du dauerhaft mit achtzehn-neunzen Lernen zu priorisieren.
00:29:37: Das zweite Thema ist, mit dieser parallelen Betrachtung schätzt du sehr gut ein welche Inhalte die du lernst sind wirklich relevant für dich?
00:29:49: Welche Inhalter kannst du eigentlich überspringen?
00:29:53: und ich glaube in der betrachtungsweise auch Du machst Erfahrungen Entscheidungen zu treffen.
00:29:59: Die schlechteste Entscheidung ist keine Entscheidung zu treffen.
00:30:03: Wenn du bis, weiß ich nicht, v.a.
00:30:06: in einem Vollzeitstudium bist, dann wirst du ins kalte Wasser geboren und plötzlich musst du schnell agieren.
00:30:15: Du musst diese Erfahrungen machen, dass du auch Fehler auf die Entscheidungen triffst aber weitermachst, ja ständig eigentlich wieder aufstehst und weitermacht.
00:30:23: und das ist glaube ich etwas, weil ich sage mein Tipp schneller in den Entscheidungsmodus zu kommen, zu lange im Weltenmodus bleiben, zu lang einfach nur andere entscheiden zu lassen, wie dein Tagesalltag ausschaut wird langfristig dazu führen dass du täglich dann in dieser Nervosität in diesem neues Modus bist.
00:30:47: Für mich ist es einfach relativ schnell Dinge parallel zu machen und Entscheidungen zu treffen.
00:30:52: Das braucht aber natürlich auch in dem Sinne ein Umfeld was es zulässt das du diese Entscheidung treffen darf.
00:30:59: weil das wäre jetzt auch meine nächste Frage gewesen Du hast vorhin so In so einem Leben sagst du, dann bin ich nach Rotterdam gegangen und da, weil ich wollte ja unbedingt an der Frontline sein.
00:31:07: Wenn RHI-Magnasita zusammengehen.
00:31:11: Welche Menschen haben dich dabei unterstützt?
00:31:14: Dass das möglich ist.
00:31:15: Weil ich kenne viele Leute im Konzern die werden nie die Chance kriegen dass mal jemand um die Ecke kommt egal ob sie zwanzig dreißig vierzig fünfzig sind zu sagen Mensch du bist jetzt bei dem in dem und den Bereich dabei.
00:31:25: Die legen hier zwei Transportabteilungen zusammen zweieinhalb Millionen Fritzband Wow!
00:31:29: Da enten meint ihr ihre Karriere, da hast du mit irgendwie gestartet.
00:31:32: für mich was ich gehört habe.
00:31:33: Wie ist das passiert?
00:31:34: Glaubst Leute an der Seite die einen Progenziale erkannt haben dich gefördert haben Mentoren an der seite oder wie lief dass
00:31:40: sehr viel also natürlich am Beginn meine Eltern.
00:31:43: ja das spannend ist.
00:31:44: also zweitige.
00:31:45: erstens einmal wenn man es für diese erste minuten hören wirst du nicht von stabilität ausgehen.
00:31:52: privat bin ich eine sehr stabile person und über das dann kurz auch erläutern beginnt die eltern Wie gesagt, beide Eltern ohne Universitätsabschluss.
00:32:01: Der erste wird Universitätersabschluß aber Beide wollten für mich immer auch diese Freihätten genießen.
00:32:08: Das ist mal schon ganz klar Für mich immer so ein Gefühl Ich will die Dinge selber erreichen.
00:32:14: Ja ich wollte nie dass meine Eltern mein Studium finanzieren etc.
00:32:18: Auch wenn sie es gemacht hätten.
00:32:19: Also nicht persönlich wichtig das selber zu erreichen weil ich davon überzeugt bin Alles, wo du viel ein Einsatz selber bringen musst ist mehr wert.
00:32:28: Und du wirst einfach diese extra Meile gehen wenn es ein bisschen schmerzhaft wird.
00:32:33: Wenn das alles zu leicht kommt dann fühlst du keinen Schmerz und Du wirst auch nicht diesen Drive haben diese extra meilen zu gehen.
00:32:41: also meine Eltern die mir die freiheiten gegeben haben Die wir immer eines mitgegeben haben so dieses du musst schon sehr hart arbeiten damit die ein Leben eröffnen kannst, wo du diese Freiheit noch genießen kannst.
00:32:56: Also auch als Basics?
00:32:57: Dass du das sagst, dass ist die Grundvoraussetzung und der Arbeit ist die Basis dafür.
00:33:03: Und dann hat sie in der gesamten Schulkarriere viele Mentoren gegeben.
00:33:07: also wie gesagt als Einzerschüler bist du ja klassisch der auf den schon einmal die Lehrerin in der Volksschule drauf betrachtet und die immer wieder durch Lob natürlich auch ich noch mehr motiviert.
00:33:19: Das heißt, sei es die Volksschullehrerin gewesen an Gymnasium verschiedensten Lehrer immer wieder, die mir Mut zugesprochen haben du bist etwas Besonderes, du bist nicht einer von vielen sondern du bist schon etwas was wir nur alle zehn, zwanzig, dreißig Jahre vielleicht in dieser Schule gehabt haben.
00:33:36: Das heisst dort immer wieder dieser Zuspruch, die Stabilität durch eben ein sehr wohlgehüttertes Elternhaus.
00:33:44: Und wie du sagst, wenn du jetzt hergess und sagst ich bin dann in den letzten Jahren nach Rotterdam übersiedelt natürlich für mich zu diesem Zeitpunkt wesentlich einfacher als für Kollegen die bereits eine Familie ein Haus haben.
00:33:58: Aber auch ich war nicht ungebunden weil bereits so diesen Zeitpunkt habe ich meine damalige oder jetzige Frau kennengelernt das heißt Ich war bereits in einer Partnerschaft und die mir sehr wichtig war Weil für mich eines immer extrem fundamental ist eine Partnerschaft zu haben, eine Familie die auch irgendwo Fundament darstellt.
00:34:20: Das heißt ich war bereits in dieser Partnerschaft, die heute eben meine Frau ist mit ihr echt zwei wundervolle Kinder habe und Mentoren vielleicht auch hier so ein bisschen ein Kreis, falls ich immer wieder gekommen bin hat es bereits einen Mender gegeben der der damalige Transportleiter war ja?
00:34:39: Ich hab's aber dann immer wieder neue Mentoren Schritt für Schritt gehabt.
00:34:43: Ja, das heißt der Kollege Iston war Beginn für die ersten zwei drei Jahre.
00:34:49: mein starker Mentor hat dann aber auch seine Perspektive oder seine Farbler dem Unternehmen geändert.
00:34:55: Dann gab es wieder den nächsten Mentor weil ich immer wieder durch diese Projekte, durch diese neuen Ideen Aufmerksamkeit generiert habe und gleichermaßen dieses Vertrauen immer einen Schritt weiterzugehen Aber in der Phase, hundert Prozent loyal zu sein.
00:35:14: Wahnsinn!
00:35:14: Ja sehr spannend.
00:35:17: Bevor ich gleich weiter mit der nächsten Frage reingehe... Die Ideen die du hast?
00:35:24: Wo sind dann die Adressaten im Unternehmen?
00:35:26: Also worauf komme ich zu sprechen?
00:35:28: Was bewegt mich gerade bei dieser Frage?
00:35:30: Innovationsmanagement.
00:35:32: also wir haben heute schon zum Anfang über Innovation gesprochen aber ich höre und sehe ganz häufig in den Unternehmen das einfach diese Stellen wo man seine Perspektive seine Innovation, seine Ideen einfach nix wo loswerden kann.
00:35:43: Ein Firmen gab es früher wenn ich noch in den Unternehmen war dann gab's immer so Ideenblogs und der Fertigung und sowas.
00:35:48: da kannst du ja noch was einreichen.
00:35:50: Wo risoniert das?
00:35:52: Du hast soviel Ideen, so viel Spirit, so viele Sachen im Kopf.
00:35:55: wie an wen trägst du das weiter?
00:35:56: Lass uns das machen!
00:35:58: Einen Schritt zurück.
00:35:59: vielleicht ja... Ich glaube Innovation oder visioniert zu sein, ohne die täglichen Probleme für Kollegen lösen zu können funktioniert nicht.
00:36:08: Weil dann ist man relativ rasch dieser
00:36:11: Elfen
00:36:12: bei dem Turm und das ist eigentlich ... Ja,
00:36:14: unabhängig davon.
00:36:14: Innovation kann ja auch Optimierung des Arbeitsplatzes zu einer besseren Entscheidungsfindung am Transport sein.
00:36:21: Genau!
00:36:22: Also es muss ja nicht weit weg sein.
00:36:23: Muss ja nicht zehn Jahre voraus sein.
00:36:25: Aber wie geht ihr mit solchen Themen Verbesserungen kontinuierliche Verbesserungsprozesse
00:36:30: etc.?
00:36:31: Wie geht der damit um?
00:36:31: Erstens
00:36:32: haben wir es immer super schlanker aufgestellt.
00:36:34: Wir haben, wie gesagt, drei Komma fünf Milliarden Jahresumsatz und sind in verschiedenen Branchen tätig.
00:36:42: Wir sind aber global aufgestellt mit einer starken Regional Execution.
00:36:46: das heißt wir haben im Endeffekt wenn du von Seefahrt um das vielleicht darzustellen dann sind wirklich drei vier Personen bei mir im Team die global alle Seefahrtaktivitäten weltweit steuern und entscheiden.
00:37:01: Das heißt auch hier integriert, integrierte Einkauf, integrierte Logistik, integrite Send-off Excellence.
00:37:10: weil unser Gräder ist Accountability durch eine Organisation, die zu stark geteilt ist und es wieder vielleicht Spezialist zu sein aber nicht Generalist in der Accountability entstehen nur Silas wo jeder die Entscheidung abwälzt.
00:37:28: Unsere Struktur ist, Lin integriert sehr stark auf die Accountability belastet und dort auch kurze Entscheidungswege.
00:37:38: Das heißt... Und das sind bei
00:37:40: allen Ebenen oder speziell in der Supply Chain?
00:37:42: Oder ist das Gesamtunternehmen eigentlich so geregelt?
00:37:44: Es ist
00:37:44: das gesamte Unternehmen eigentlich so.
00:37:46: Auch ein sehr schlankes Struktur hin zum Executive Management Team.
00:37:50: Ein Executive Management team dass die Strategiedivision vorgibt, aber auch dieses Entscheidungen zu treffen und zu experimentieren tagtäglich lebt.
00:38:02: Also wir sind ein Unternehmen mit einer starken Fehlerkontour.
00:38:06: Keine Entscheidung zu treffen ist falsch.
00:38:08: also das ist was unser CEO ständig sagt ja Auch vielleicht von Partnerschaft.
00:38:16: Es können in einer Partnerschaft Probleme auftreten Das wird es auch immer privat wie auch im professionellen.
00:38:23: Die Qualität einer Partnerschaft entsteht dadurch oder kann dadurch gemessen werden, wie gut geht man mit diesen Herausforderungen um.
00:38:32: Das heißt nicht die Anzahl der Probleme ist maßgeblich für die Güte und Qualität der Partnerschaft, die Qualität in Ausnahmesituationen, in Problemsituationen diese zu lösen.
00:38:44: Und ich glaube mit diesem Gedanken, Accountability eine Fehlerkultur, die bedeutet Probiert's Dinge aus, experimentiert es und lernst dann aber schnell wie man mit diesen Federn umgeht.
00:38:58: Das ist eigentlich glaube ich das Maßgebliche hier.
00:39:01: Und ich glaube auch deswegen bist du auch so erfolgreich in den Strukturen.
00:39:05: für mich weil genau auch dieses Set genauso Menschen wie dich nicht nur hervorbringt sondern aber auch fordert da drin ihren Weg genauso zu gehen
00:39:14: Klingt
00:39:14: jedenfalls sehr rund für mich.
00:39:15: Diese ganze Kultur, die absolut zu einem Bild was jetzt ich habe von dir als Person genau diesen Weg sozugehen experimentieren trotz den dran zu sein an den Tagesproblemen Accountability zu haben Genau Partnerschaften aus diesem Blickwinkel zu betrachten klingt sehr sehr rund für mich.
00:39:31: Und auch das Thema Diversität natürlich ja weil Ich hab' auch the best of you has to win.
00:39:38: Ich halte nichts und auch glaube dass ist nicht die Philosophie von Unternehmen von irgendwelchen Quoten Weil Quoten dich immer nur dazu führen, wieder turschnittlich zu sein.
00:39:49: Wenn wir eine Stellenausschauung machen dann binden wir die meistens nicht an einer Location und das ist also das gleiche bei mir.
00:40:00: wenn ich sage globales Team ja dann orientiere ich mich damit oder dann orientier ich mich so und zu sagen wie funktioniert diese Seefacht beispielsweise?
00:40:09: für mich ist sie facht ein europäisch-kinesisches Thema.
00:40:15: Wenn du die Volumenströme anschaust, wenn du dir die Player anschaust, die Rätereien
00:40:19: etc.,
00:40:20: dann ist es China und Europa.
00:40:22: Und genau so ist auch unser Team Setup.
00:40:25: Davor als ich gestartet habe war global immer Headquater Wien Österreichisch!
00:40:32: Jetzt bin ich Österreicher.
00:40:34: aber ich bin davon überzeugt dass du nicht mit Österreichern alleine oder mit einem Team das in Österreich sitzt die globale Logistik steuern kannst, sondern mein Team ist genau dort wo logistisch stattfindet.
00:40:47: Mein Team ist in China!
00:40:49: Mein Team isst in Rotterdam und super divers das heißt aus allen Ländern.
00:40:56: immer mit dieser Betrachtung schaffe ich es die Geopolitik und auch die wirtschaftlichen Ströme zu verstehen.
00:41:03: Das ist für mich meistens meine Bewerbungsgespräche sind nicht wo hast du studiert?
00:41:07: Sondern lass uns ein bisschen über Prisoner of Geography, Prisoners of Geology zu sprechen.
00:41:14: Was weißt du über?
00:41:15: wie funktionieren diese ganzen Ströme?
00:41:17: Warum haben wir die Situation im mittleren Osten nicht zu politisieren?
00:41:22: aber all diese Dinge sind ihr verwurzelt in Lieferketten die seit tausend von Jahren oder hunderten von Jahren...
00:41:28: Da kommt wieder deine geschichtliche und geografische Leidenschaft, die du vorhin angesprochen hast durch was da wunderbar reinpasst.
00:41:34: Und so ist es ja Die Handelswege, die Handelströme auch militärischer Ursprung natürlich der Logistik zurück auch Marco Polo und Co.
00:41:41: Es ist ja eben da, sehr, sehr spannend!
00:41:44: Jetzt hast du natürlich eine wunderbare Brücke gebaut ohne das zu wissen.
00:41:47: Ich habe nämlich eine Frage die mich auch beschäftigt hat in so einem international geprägten Umfeld.
00:41:53: Meine Erfahrung war immer... Da gibt es auch mal Missverständnisse.
00:41:57: Was war dein erster wenns den gab?
00:41:59: Vielleicht sind's mehrere Erster echter Kulturschock gewesen.
00:42:03: Wenn du somit so internationalen Teamstrukturen arbeitest oder auch Partnerschaften Lieferantenbeziehungen etc.
00:42:10: Gab es einen Kulturschock, wo du sagst wow das habe ich jetzt total unterschätzt?
00:42:16: Oder dich
00:42:16: herausgefordert hat in der Situation Verhandlungssituation.
00:42:19: Wo du sagest Mensch das war das erste Mal damit hab' ich gar nicht gerechnet Das war so krass herausfordernd für mich dass ist so hängen geblieben.
00:42:28: Es waren eigentlich eher positive Momente natürlich wenn du als zwanzigjähriger, achtzehnjähriger kommst und plötzlich versuchst Dinge zu durchbrechen, Dinge neu zu machen.
00:42:41: Dann fehlt ja natürlich in vielen Kulturen einfach diese Erfahrungsschatz und dort habe ich mir auch die Zähne ausgebissen wo Dinge schnell eskaliert sind, wo meine Entscheidungen missverstanden worden sind.
00:42:55: Ich versuche aber immer eines anzuwenden Punkt eins lösen Problemen.
00:43:01: und sprich darüber.
00:43:04: um dir ein Beispiel zu nennen wenn du eine logistische Lösung in Europa, in der Türkei etabliert hast.
00:43:12: Da bin ich davon überzeugt dass die in Brasilien oder China ganz ähnlich funktionieren kann.
00:43:19: Lass die Leute dort wo du dieses Problem gelöst hast in der türkei, in österreich, in deutschland von diesen Projekten erzählen.
00:43:28: Sei nicht du derjenige der dann versucht alle anderen davon zu überzeugen?
00:43:32: Ja also das ist mein... Wie machst
00:43:34: du das konkret?
00:43:35: wie lässt du die anderen darüber reden?
00:43:37: indem ich einfach die Experten zusammenbringe.
00:43:39: Warum muss ich ihm über einen Erfolg erzählen?
00:43:41: Ich war vielleicht der Initiat eines Projektes, aber ohne den Kollegen in Istanbul wäre es vielleicht gar nicht möglich gewesen.
00:43:47: Das heißt du bringst die dann in eine
00:43:49: Situation, bittes Raum deiner
00:43:50: anderen.
00:43:50: Den Kollegen plattform sich auszutauschen weil das spannende internationalen Unternehmen ist es ja.
00:43:56: Du hast so einen gewaltigen Erfahrungsschatz in jedem Land und jeder Region.
00:44:01: Aber die Frage ist wie oft tauschen sich diese Regionen miteinander aus?
00:44:06: Natürlich sehr selten.
00:44:09: Man kann natürlich versuchen irgendwelche Events zu generieren, globale Konferenzen aber die enden meistens am Ende der Konferenz.
00:44:18: Ich versuche dort die Leute zusammenzubringen auf eine operativer Ebene, auf taktischer Ebene und dort den Austausch zu generiren.
00:44:27: und das Schöne ist du bittest eine Plattform Ideen austauscht zu generiern.
00:44:32: gleichzeitig werden die Erfolge, die du in der Region vielleicht generiert hast weitergetragen.
00:44:38: Ohne Marketingkosten, ohne irgendwie Konferenzen
00:44:41: etc.,
00:44:42: einfach durch den Austausch zwischen Experten.
00:44:44: Weil am Ende des Tages geht es darum, Güter von A nach B zu bringen in einem System das immer Bottlenecks aufweist und sich ständig in volatilen Situationen befinden.
00:45:00: Wir tendieren oft dazu, Menschen wie ich, die jetzt stark aus der Technologie-Sicht kommen immer wieder auch Technologie anzubringen um Probleme zu lösen.
00:45:14: Welchen Prozentsatz würdest du sehen?
00:45:18: Ist es wirklich Technologie und ... Wie viele sind es die Menschen, die eigentlich den Unterschied darin machen?
00:45:23: Ich meine du hast jetzt schon sehr viel auch über die Menschen gesprochen.
00:45:26: Weiß ja aber auch dass Du auch in Technologiprojekten drin bist ist auch ein Baustein dessen was Du angesprochen hast!
00:45:31: Wie siehst Du die Mischung?
00:45:33: Wo sind die größte Hebel Deines Erachtens um die Probleme von heute zu lösen?
00:45:36: Ja... Die Probleme von Heute.
00:45:41: der Technologie ist sicher einen maßgeblichen Anteil.
00:45:45: Fakt ist aber das wahrscheinlich jetzt in Transformationsprojekten in Unternehmen Die Technologie selbst, also die Technologie als enebler Stark-Effekt.
00:45:56: Aber
00:45:57: die Entscheidung Technologie A versus Biola Anbieter A und B. diese Entscheidungen hat vielleicht einen Andel von zehn, zwanzig Prozent am Erfolg.
00:46:07: Der Rest ist wirklich People and Processes.
00:46:13: Warum sage ich das?
00:46:14: Wie du es gesagt hast richtigerweise.
00:46:16: Technologie muss ein bestehendes Problem lösen.
00:46:21: Was findet man aber vielfach?
00:46:22: Vielfach findet man, man implementiert Technologie mit schönen visionären Gedanken und sagt das ist eine Transformation ohne das neue ERB-System.
00:46:33: Kann ich EI nicht anwenden?
00:46:36: Kann ich Cloud Computing in realtime Entscheidungen treffen?
00:46:40: Was sieht man aber oft?
00:46:42: Dann investierst du achtzig Prozent eines KPEX im direine Software Implementierung.
00:46:46: Und dann frage ich Leute okay MRP Ein Konzept, das es seit fünfzig-hundert Jahren
00:46:55: gibt.
00:46:57: Und dann machen die diesen MAP ran weiter nur einmal im Monat beispielsweise.
00:47:01: weil was löst MAP?
00:47:04: MAP, den Computingbauer, den Materialbedarf bis hin zum Rohstoff in einer Schnelligkeit zu lösen wie es wir Menschen an Blattpapier und Echseln nicht lösen können?
00:47:16: Wenn du aber dann nicht sagst welches Problem hast eigentlich gelöst und auf die Prozesse deine Regeln änderst, wie Leute diese Lösungen anwenden.
00:47:26: Hast du damit gar nichts generiert?
00:47:28: Sondern du schaffst vielleicht noch ein größeres Problem dass du die Leute dazu führst zu sagen ich habe jetzt neue Technologie Ich bin nicht effizienter geworden!
00:47:40: Ich hab weiterhin meine Excel-Files, meine Kalkulationen Weil ich es muss, nicht weil ich darin einen Sinn sehe.
00:47:49: Und da ist die Gefahr einfach, dass wir die Regeln, die dahinter stehen, nicht verändern und dass wir rein nur ein Software-Tool in eine andere Software-Dool überführen aber die Leute nicht dabei abholen wie müssen sie Eurem Tagesalltag verändern.
00:48:05: Wie müsste die Regeln verändern, die dahinter
00:48:07: stehen?
00:48:08: Ja, sehe ich auch sehr häufig gerade.
00:48:10: Du hast das Thema ERP-Systemwechsel angesprochen.
00:48:15: einfach nur weil jetzt irgendwie ein Reliefstand aus einer Erwartung läuft irgendwas zu machen aber das andere dann nicht mitzudenken was jetzt in Beispiel ERP neu gemacht werden sollte oder die Zügel hinterhinter Also die Transformation eigentlich ein übersetzender Vergangenheit in der Zukunft ist, nur mit einer bunten Oberfläche.
00:48:31: Damit haben wir ja nichts gewonnen.
00:48:33: und
00:48:34: ich glaube es gibt sogar ein weiteres Problem bei Technologie.
00:48:39: In Real-Time und Technologie im Zeitalter von Cloud Computing versucht ständig Assets zu optimieren.
00:48:49: Es versuchte zwei Dinge wenn man jetzt mal her geht beispielsweise Anbieter von Benchmarking, Tools etc.
00:48:58: Ich versuche dir ständig zu zeigen dort verlierst du zwei Prozent, dort verlierest du fünf Prozent.
00:49:05: Auf der anderen Seite Advanced Planning Systems bbtes versucht ständig deine Maschine noch stärker auszulassen.
00:49:16: in einer Welt die Bahne ist, die nicht nur eine Wucke ist sondern noch viel mehr brauchst du es bei der Kapazität?
00:49:24: Und du darfst nicht opportunistisch werden.
00:49:26: Was ich immer sage, ist natürlich kannst du es wichtig, ständig diese Benchmark zu haben.
00:49:32: Es ist wichtig dass du der Marktbewegung folgst.
00:49:36: Wenn du etwas per Capacity herausnimmst wenn du zu opportunistische wirst und in einem Bayermarket die fünfzig Dollar am Container noch herausverhandelst wie geht's dir dann?
00:49:47: Wenn so was geblockt ist Wie gehts dir da das Unternehmen, wenn plötzlich die Straße von Hormus nicht bei Befahrpreis.
00:49:56: Du wirst plötzlich erleben, dass deine Rate sich nicht um fünfzig Dollar verändert oder du plötzlich das Sechsfache, das Siemfache bezahlst.
00:50:05: Wichtig ist es ich glaube Logistik so zu verstehen, dass Sperrkapacity und teilweise ein langfristiger Vertrag mit einer Strategie dahinter wie eine Versicherungspolizei zu verstehen ist.
00:50:20: Bezahlst du deine Versicherungspolizen für den Autor, für deinen Haushalt?
00:50:23: gerne?
00:50:25: Natürlich nicht.
00:50:26: Aber wenn etwas passiert weißt du dass diese ganzen kleinen Beträge die du bezahlt hast viel geringer sind als die Aufwände du bezahlen müsstest wenn etwas passieren.
00:50:37: Da haben wir ja trotzdem wieder dieses Spannungsfeld jetzt nicht bei euch sondern aber auch in der gesamten Welt.
00:50:44: der opportune Entscheidung Und das ist ja das, was ich sehr stark bemängel.
00:50:50: Gerade immer nur sehr stark auf das einzelne Problem zu schauen – auch Silo und nicht das große Ganze zu sehen!
00:50:56: Weil das große Grenze bedeuten würde natürlich wie in der Polizei wo du sagst «ich ärgere mich jetzt darüber», dass sich jetzt diese Haftlicht oder Hausraut oder was auch immer abschließt.
00:51:03: In dem Fall Ersatzkapazitäten einkaufen die Vorhalte einfach zu atmen wenn etwas passiert.
00:51:10: Das ist ja so diese Denkweise, die ich in den meisten Unternehmen jetzt gerade stark zunehmend beobachte.
00:51:17: Dass gerade jetzt aber auch wieder aus diesem Speer-Bereich herausgenommen wird – also ich nehme permanent aus dem Regal-, aber ich packe nicht viel da was rein!
00:51:26: Weil die sagen dann Leute Krisen sind da, die Tage sind schlecht und siehst du das auch ein bisschen?
00:51:31: Und das ist ein Thema, das mich immer mit beschäftigt, Incentivierung von gewissen Rollen im Unternehmen, also auf den Punkt gebracht.
00:51:42: Dass in vielen Unternehmen einfach Hierarchiestufen herrschen die eigentlich nicht notwendig sind?
00:51:49: Also ein paar Punkte, was ich dazu anfühle.
00:51:51: das erste Thema ist Ich glaube es und man unterscheidet hier sehr stark zwischen Unternehmern Wir sind ein internationales Unternehmen mit Scale der Weltmarktführer Aktienunternehmen Unternehmen zwischen Aktienunternehmen und Familienunternehmen beschreiben.
00:52:11: Und das glaube ich ganz wichtig.
00:52:13: Familienunternehmer, du als Familienvater dich beschreibt eines ganz gut?
00:52:19: Du gehst nie des Letzte Risiko ein!
00:52:21: Du bist so verantwortlich.
00:52:23: entsprechend schon immer wieder und auch wie es Aktien unternehmen müssen haben wir zwei oder drei Kunden unsere Mitarbeiter Safety First ja ein ganz wichtiges Thema Arbeitssicherheit zu schauen, auch nie Misses zu vermeiden oder das Verständnis daraus zu generieren.
00:52:45: Das ist mir das Wichtigste.
00:52:47: Das zweite Thema unsere Shareholder und das dritte Thema unsere Endkonten.
00:52:53: Das heißt natürlich sind wir getrieben unsere Ebiziele, unsere Revenue Ziele zu erreichen aber wenn du dir anschaust wie wir als Unternehmen im Besitz sind dann sind es einzelne Familien die sehr wohl Den Gedanken von RHI-Magnisita vorantreiben.
00:53:09: Das zweite Thema, Bonusstrukturen im Unternehmen.
00:53:13: Es gibt keinen individuellen Bonus.
00:53:16: es gibt Bonusziele und alle Mitarbeiter vom CEO bis hin zum Mitarbeiter an der Presse haben die gleichen Bonuszielle.
00:53:28: natürlich hat jeder andere absolute Zahlen, jeder hat einen anderen Prozentsatz eines Gehaltes an dieses Bonosystem gewöhnelt.
00:53:37: Aber was unterscheidet das vom klassischen Bonussystem?
00:53:41: vielleicht?
00:53:43: In einem System wo Einkauf logistisch getrennt ist um es jetzt einmal für uns wieder ergreifbarer zu machen kriegt der Einkäufer Ziele für seinen Bonus Beement Terms zu verlängern und den Negotiation Success, Procurement Success, wie weit kriegst du deine Lieferanten nach unten?
00:54:00: Der SCM Manager hat vielleicht Zielsetzungen und Bonusanreize im Sinne von Working Capital und OTIF.
00:54:09: Natürlich gibt es in unserem System des Managements auch persönliche Ziele, die natürlich für die Performance des Mitarbeiter sehr wichtig sind.
00:54:20: Der monetäre Bonus geht aber immer auf die übergeordneten Ziele Revenue Working Capital, Density, unsere strategischen Projekte etc.
00:54:30: Das ist ein System das wir nicht immer hatten aber es ist ein system das glaube ich genau darauf aufbauen die es nicht opportunistisch zu sein nicht in dem Silo Gedanken zu verfallen Teiloptima zu generieren sondern das gesamte System eigentlich zu optimieren.
00:54:52: sehr, sehr spannend.
00:54:53: Aber ich glaube diese Gleichstellung und Transparenz auch da drin ist auch ein wesentlicher Hebel für genau eine Leistungskultur zu sagen okay es ist halt klar was da ist weil so dieses vielleicht das auch ein typisches deutsches Ding so Neidkultur Gedanken etc.
00:55:06: der macht mehr als der.
00:55:08: das entsteht ja meistens durch Intransparenzen sowohl was wirklich geleistet wird und natürlich auch Ungleichgewicht vielleicht in dem Vermutungen bestehen dass die Gehaltstruktur nicht transparent sind.
00:55:21: Das ist ja ein Themenfeld, was ganz viele da draußen bewegt.
00:55:26: Aber für mich passt das so für den Moment.
00:55:32: Eine Frage auch in Richtung jetzt nochmal bisschen Mensch hinter dem Titel.
00:55:40: Was machst du um abzuschalten?
00:55:42: Du hast gesagt auch im Urlaub begleite ich dich immer so ein bisschen auf die Arbeit.
00:55:45: aber gibt es Dinge neben dem Job auf Familie?
00:55:49: klar, die Kinder
00:55:49: beschäftigen
00:55:50: dich.
00:55:51: Deswegen um wirklich mal richtig abzuschalten oder runterzukommen?
00:55:55: Absolut!
00:55:55: Also die Punkt eins ist vielleicht irgendwie meiner Natur der Sache.
00:56:01: ich nehme Probleme herausfördern nie mit in meinen Schlaf.
00:56:06: Ich glaube du hast das beim Bundesheer gelernt während meiner sechs-monatigen Zeit dort im Grundwertdienst an jedem Ort, an jeder Stelle zu jeder Zeit schlafen.
00:56:20: Das ist etwas was ich eintrainiert habe und das ist aber auch extrem wichtig.
00:56:23: also Schlaf ist mir glaube ich mein Grundeszeit mit dem ich wieder meine Batterien aufdanker.
00:56:32: Ganz klar kann jetzt sozusagen ich sehe mich nicht als Privatperson und Berufsperson, es geht teilweise hier einander genau.
00:56:41: Aber mein erster Punkt Schlaf Da kann ich jetzt aber nichts sagen.
00:56:45: Jetzt frage ich mich, okay wie bin ich zu diesem Schlaf gekommen?
00:56:48: Ich glaube es ist einerseits Training, es ist andererseits sicher natürlich gewaltig Fokus auf Ernährung Es ist nicht Sport.
00:56:58: Also wenn ich eines das ist natürlich jetzt vielleicht... Man möchte gerne sagen, okay Sport, das ist ein Thema.
00:57:05: Ich sage da ganz ehrlich, ich habe das gerade noch.
00:57:06: Sports Ist vielleicht schlecht Aber Sport ist für mich als Person Kein Thema.
00:57:14: Ich investiere keine Zeit in Sport, vielleicht wenn wir diesen Gespräch in zehn Jahren haben in fünfzehn Jahren bereue ich diese Aussage oder diese Einstellung.
00:57:25: für mich ist es wirklich Ernährung Schlaf nicht schlafen.
00:57:30: jetzt der acht neun zehn Stunden.
00:57:33: antwort sind eher die sechs sieben stunden aber die extrem qualitativ hochwertigen schlafe.
00:57:39: also das sind dann mal die zwei wesentlichen punkte.
00:57:43: Spät ins Bett.
00:57:43: Bist du früh auf der, spät auf der?
00:57:45: Wie machst
00:57:45: du das?
00:57:46: Ich gehe spät ins Bet und stehe dann aber auch relativ spät aus.
00:57:50: Also so klassisch würde ich jetzt sagen wenn mir anschauen eher so elf Uhr ins Bett ja und dann irgendwo um sechs oder sechs oder dreißig.
00:57:59: Das ist aber auch noch eigentlich erfrühres finde in normalen Menschen sagt.
00:58:02: Ist
00:58:02: immer die Frage wie gesagt hier in der Oberstärmark da ist man eigentlich um sechs uhr, sechs oder treißig schon im Büro.
00:58:07: von dem her bin ich eher später auf der jetzt rein, wenn man auch geht in Richtung was gibt mir Energie zurück?
00:58:14: Was sind meine Hoppys?
00:58:17: Dann ist es wieder diese rote Linie in Richtung meiner Interesse erheißen.
00:58:24: Also das ist das was auch sozusagen dieser Geber mit meiner Frau und meiner Familie ist.
00:58:31: Wir reisen unheimlich gern um auch neue Kulturen kennenzulernen Einfach teilweise kurze Reisen.
00:58:37: Einfach mal zwei, drei Tage in eine neue Ortschaft in Italien, in der wir noch nie warten.
00:58:42: Also diese kleinen, kurzen Reisen aber die gestreut über das gesamte Jahr auch mit unseren Kindern also ich habe jetzt mein Sohn ist sechs meine Tochter drei Jahre sind immer mit dabei.
00:58:52: auch denen wollen man das mitgeben setz offen für neue Kulturen und nehmt so schnell aus eurem Arbeitsalltag aus unserem ständigen Alltag heraus einfach hier.
00:59:01: das ist ganz wichtig.
00:59:04: Und eine meiner Leidenschaften ist auch wieder eher in Richtung Geografiekultur.
00:59:08: Das ist Wein, ja?
00:59:10: Ich bin ein zertifizierter Sommelier und Jung-Sommelier nicht weil ich sage, ich träge unendlich viel Wein – das geht es gar nicht!
00:59:18: Für mich diese Faszination der Tradition dieser Kultur die mit dem Wein entstanden ist und einfach auch die Geschichten hinter den Winzern
00:59:26: etc.,
00:59:27: die mich fasziniert.
00:59:29: Ja, sehr, sehr spannend dass du da auch dann wieder diese Dinge so assig zu ihr ist.
00:59:32: Das macht dich einfach als Person sehr authentisch und ich habe ja in meiner Frage in Richtung was bringt dich runter?
00:59:40: typischen gebiersten sport irgendwie im kopf gehabt.
00:59:45: ist das so?
00:59:46: ja ich weiß es gar nicht.
00:59:47: ich denke dann immer ich bin da wahrscheinlich ein bisschen auf meiner eigene vita dann fixiert oder gar nicht bei der frage mich hat das total interessiert.
00:59:53: deswegen wollte ich dass von dir auch alles gar nicht im vorfeld wissen.
00:59:55: wir sagten bricht rechnen einfach alle.
00:59:56: sie überrascht mich total weil sich das sehr angenehm findet.
00:59:59: die dinge einfach jetzt von dir hier so zu erfahren ist unheimlich spannend.
01:00:02: das macht ihr sehr viel spaß mehr über deine person zu wissen.
01:00:05: Wir haben natürlich nicht unendlich Zeit, deswegen müssen wir ein bisschen einbiegen jetzt auch gerade in die Zielrichtung sozusagen.
01:00:12: Ich hätte noch viel mehr Fragen können aber ein paar Minuten haben wir doch.
01:00:16: Also andere Menschen, ich weiß nicht wie wichtig das ist was andere Menschen über dich denken vielleicht wenn du dich jetzt mal einen anderen Menschen rein denken wirst und auf dein Team guckst.
01:00:28: Vielleicht eine Platte Frage Aber was würden sie dann über dich sagen?
01:00:32: Was bleibt da so hängen?
01:00:34: Kriegst du Feedback von den Menschen?
01:00:35: Geben diese Feedback, ja.
01:00:37: Und was sagen die über dich?
01:00:39: Ich glaube, vor allem jetzt der Dein Brutti.
01:00:44: in einer Phase muss ich mir aufpassen.
01:00:47: Ich habe das seit letztem ja einen doppelten Namen.
01:00:50: Wenn Du Dein Prutti böllst, immer wieder muss ich mich daran erinnern.
01:00:53: Wir sind deswegen hier auch werdende erstellt.
01:00:57: Aber was würden Leute über mich sagen?
01:01:00: Würke Holig!
01:01:01: Aber es nicht als Workaholic missverstanden, dann das sozusagen... Also kein krankhafter Workaholik.
01:01:07: ...krankhafter workaholic sondern eben genau dieses Thema.
01:01:11: ich würde auch was ich jetzt nicht von meinen Mitarbeitern oder Kollegen vollere die ja auch ein E-Mail um zehn Uhr am Abend beantworten weil ich das vielleicht sogar als Flexibilität sehe wo ich die Kinder ins Bett bringe eine kollektativen Abendessen verbringe und dann noch mal schalten.
01:01:29: weil ich so eine Leidenschaft auch ausstrahle für das Thema, dass sich Manager und damit natürlich Work zu einem fast allum spannenden Thema wird.
01:01:38: Das zweite Thema definitiv Pionier, weil ich einfach in diese Dinge vordringe wo andere vielleicht sagen oh das ist mir zu riskant, das ist mehr zu intensiv.
01:01:50: also definitiv pionier und dann aber schon auch Teamplayer.
01:01:59: auch so, dass mein Kollegen sagt das schönste als Manager für mich wäre wenn an einem Tag einer meiner Mitarbeiter meine Position inne hat.
01:02:09: Ich sehe mich da in dem Sinn schon als Bergführer.
01:02:13: ein Bergführler lasst seine Mannschaft vorziehen bevor er am Gipfel ist und wir haben uns ja eingeschworene.
01:02:23: Steam.
01:02:25: Mein Punkt ist immer bitte challenge mich Wenn es plötzlich nur ein Ja-Sager rund um mich herum gibt, dann wird's gefährlich.
01:02:33: Dann trifft man ab in so eine Art ... Man hat die besten Ideen und weiß alles besser.
01:02:41: aber eigentlich fehlt einem dann diese Security.
01:02:44: zu sagen Wurden meine Gedanken gechallengt.
01:02:48: Das ist mein Ansatz, wie wir definitiv sagen.
01:02:50: Wie gesagt Workaholic Pionier Und Teamplayer Das sind die drei Charakteren.
01:02:57: In
01:02:57: Pionier den greif ich jetzt in die kleine Nummer
01:02:59: auf,
01:03:00: hast du aktuell Themen über die du reden darfst, möchtest kannst?
01:03:03: Wo du sagst das ist gerade wieder Pioniarbeit da bist du dran und das macht mir Spaß.
01:03:08: Wo du sagt das ist also dein aktuelles.
01:03:10: ich weiß du hast ein Tagesgeschäft ja.
01:03:12: aber wo du sagste Pioniearbeit ist ja meistens oder häufig auch Projektarbeit oder Transformationsarbeit gibt es ja grade so ein zwei Beispiele wo du dran bist?
01:03:19: Vielleicht wieder ein bisschen zurückkommen.
01:03:21: Die erste Pionirarbeit war sicher direkt mit Rädereien zusammenzuarbeiten.
01:03:25: Das war eine Phase, in der es eigentlich so war dass... ja wie man mir sieht aber generell diese Branche eher mit Speditören zusammengearbeitet habe und ich erstmals mit Räder rein wirklich in einem großen Stil zusammen gearbeitet hab.
01:03:39: Es war gerade auch in dieser Phase wo sich natürlich Rädereien wie Meersketzettler in Richtung Spedition auch transformiert haben.
01:03:47: Aber es war schon, ich würde sagen, tendenziell wieder einen Schritt früher als andere Industrieunternehmen.
01:03:55: Das zweite Thema war Index Space Pricing, auch dort schon ein Thema was ich jetzt nicht am Markt etabliert habe aber als Industrie-Unternehmer in Scale im Unternehmen etabliert habe.
01:04:09: Weil oft auch dort man hört Zusammenarbeit mit Rädereien, Index Space pricing und dann machen uns Unternehmende immer so Ich mache deinen Pilot, ich mach hier den Pilot MVP etc.
01:04:20: Davon halte ich nichts.
01:04:22: MWPs-Biloten sind gut, aber wenn die zu lange als Pilot und MVP bleiben dann ist das ablenken.
01:04:29: Das heißt du machst
01:04:30: da keine MWP's?
01:04:32: Schon!
01:04:33: Aber da entscheide ich sofort, funktioniert es nicht danach völliger Scale oder es muss aufhören.
01:04:42: Das
01:04:43: heisst dieses immer wieder in die Länge ziehen.
01:04:44: irgendwas wo du sagst...
01:04:46: Dieses Akturgill zu sein ist für mich eigentlich eine Distraction.
01:04:51: Ich sage, du brauchst deinen Piloten in der MVP damit du mit Dingen experimentierst, damit du relativ rasch early quick wins hast?
01:04:58: Ja!
01:04:59: Aber dann musst du schon entscheiden können.
01:05:01: ansonsten wieder ein abwarten Schaumirmahlphilosophie.
01:05:05: Wenn das danach rasche Entscheidung ist es scalable oder war es einfach noch nicht reif, genau.
01:05:12: Das MVP war ein Experiment, das reicht für gerade nicht jetzt gezeigt.
01:05:16: Da habe ich eine Frage an dich, schuldige!
01:05:19: Ich beschäftige mich ja auch momentan relativ viel mit smarten Prozessen, smartem Container, aber auch jetzt ein Interview letztes Jahr gehabt mit der Harper Gleuth.
01:05:30: Was hältst du von Real-Time Visibility auf Basis des Containers?
01:05:36: in dem jeder Container jetzt ein IoT Device hat geteckt und so weiter.
01:05:40: Siehst du aus der Business Sicht für dich die Mehrweite da drin?
01:05:43: Absolut, weil ich glaube das Thema ist nur wenn sie gesamte End-to-End Kette in Real Time hast bringt.
01:05:50: Also ich glaube diese Zwischenschritte Ich kann einen Teil verfolgen.
01:05:54: Die restlichen Bewegungen sind dann wieder nur über APIs oder manuell eingegeben.
01:06:01: Dann ist es wieder nur eine halbe Information.
01:06:03: also ich glaub sehr stark dass diese End-to-end, Visibility über Smart-Container.
01:06:08: Und dann auch über
01:06:09: das Asset dann sehr über den Containern?
01:06:11: Weil für eine Vergangenheit haben wir ja auch Experimente gesehen und auch Lösungsanbieter gesehen die das denn über Belegstrukturen gemacht haben, über Dokumente, über Nachrichten aber nicht übers Asset.
01:06:22: Ist für dich aus deiner Sicht eher das Assetcontainer interessant oder eher der Inhalt?
01:06:28: Aus meiner Sicht AssetContainer weil Asset Produkt in unserer Ausprägung die Schwierigkeit hat, dass es zu teuer ist.
01:06:38: Du kannst natürlich RFID-Tex etc.
01:06:41: auf jedes Produkt geben.
01:06:42: Das funktioniert ganz gut.
01:06:44: dann jetzt bei uns in den Werken.
01:06:46: vielleicht Die Frage ist was kannst du denn beim Kunden noch machen?
01:06:50: Ich glaube das beim Kunden selber.
01:06:52: stabile Lösungen Barcode, QR Code, gasische Scannen.
01:06:57: Es geht doch vielmehr für mich in Stabilität.
01:07:01: Auch immer die Frage, wie gehen wir mit Cyber Security um?
01:07:03: Wenn du heute überall einen RFID-Tech hast.
01:07:05: Wenn du plötzlich beginnst beim Kunden Gates aufzustellen...
01:07:08: Das macht keinen Sinn!
01:07:09: Es muss eine Technologie sein was matcht wo der Kunde die Infrastruktur schon mitbringt und hat in einer neuen Infrastruktur.
01:07:15: Auch
01:07:16: dort wieder.
01:07:17: Du kannst natürlich hunderte MVPs und Piloten machen mit RFID Techs.
01:07:21: Du wirst aber nie eine flächendechende Lösung schaffen.
01:07:24: Ich glaube dass Smart Devices auf Containern definitiv der richtige Weg ist.
01:07:31: Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt.
01:07:32: Ich habe jetzt demnächst mal wieder Termine dazu und ich bin auch sehr positiv was es angeht aber auch immer aus der Fragestellung heraus, wie bringe ich das mit meinen Materialflößen zusammen?
01:07:42: Und weist dann dementsprechend auch den Inhalt des Containers.
01:07:44: welche Auswirkungen hat das denn end-to-end für meine Supply Chain?
01:07:47: Weil die Kosten dafür muss ja auch wiederum jemand tragen und den Mehrwert muss jemand sehen da drin diese Mehrkosten die natürlich durch diese Investitionen die da entstanden ist getätigt werden.
01:07:57: Die letzte Phase habe ich gesagt, Direct Carrier und Index Base Pricing.
01:08:02: Was ist jetzt das Thema?
01:08:04: Zwei Bereiche.
01:08:06: Das eine ist Touchless Planning, also wirklich dieses Planning im Transportbereich aber auch in der gesamten Integrated Business Planning wo du versuchst den Bias in der Planung weil das ja das große Problem bei Demand Planning, Supply Planning In den meisten Fällen Ist der Mensch eigentlich jemand, der das verzerrt?
01:08:28: Weil er entweder zu pessimistisch ist oder zu optimistisch.
01:08:32: Das heißt no touch planning für mich wichtig Zu scale nicht dass eine betrachtung Personen einzusparen G&E zu reduzieren.
01:08:42: es sind natürlich auch in der heutigen Wirtschaft ein wichtiges thema.
01:08:46: Für mich aber eher den bias aus der planung herauszunehmen.
01:08:50: und des zweite thema is als Industrieunternehmern wie ein Trader aufzutreten.
01:08:56: Jetzt gerade in der Phase von Straight of Hormose, würde ich mich fast trauen zu behaupten wenn du dieses Gespräch mit achtzig Prozent Industrie unternehmen führen würdest und du fragst was macht es jetzt mit eurer Ware?
01:09:13: Dann werden die das sagen ja schon her du kannst nicht in die Straße von Hormos hinein dann musst Du halt die Ware irgendwo im Oman in Mundra, in Pakistan-Bufan.
01:09:24: Das ist sozusagen diese erste Zone die natürlich sehr nahe am mittleren Osten ist.
01:09:31: Aber das ist Follow the Crowd!
01:09:32: Das ist der Stil.
01:09:33: okay dass machen alle und was passiert da?
01:09:36: Du bist nahe im Mittleren Ostern.
01:09:38: das ist vielleicht die klassische Lösung.
01:09:41: du hast aber keine Kontrolle mehr über deine Ware weil die redereien beginnen Container an diesen Locations entsprechend auszuladen.
01:09:50: Du wirst unsere Container nicht in einem übermäßigen Maße in diesen Locations finden.
01:09:56: Dort, wo wir unsere Container jetzt gerade stationen und das haben wir bereits vor Wochen gestartet.
01:10:03: Du wirst keine dieser Häfen finden.
01:10:04: natürlich sind ein paar unserer Container dort weil du die Lieferketten nicht mehr rechtzeitig stoppen kannst aber unsere Staging-Area ist ganz anders ja?
01:10:13: Und es sind Dinge wenn ich mit Speditionen mit Rätereien mit anderen Kunden diese Häfen benenne.
01:10:20: Einer davon ist zum Beispiel Thares Salam in Tanzania.
01:10:22: Dann
01:10:23: sagen die, okay wäre ich nicht drauf gekommen.
01:10:27: Und weil ich auch dort wieder davon überzeugt bin Follow the Crowd heißt Fail with The Crowd.
01:10:35: und es sind jetzt nicht irgendwelche riskanten Optionen wo ich sage Okay das ist einfach so du schießst wieder auf die Tatscheibe und wählst einen Ort aus sondern schon einfach aufgrund der Ströme der Volumenströme immer zu betrachten, wie kann ich nahe genug an diese problematische Region herankommen.
01:10:57: Aber nicht die Kontrolle über meine Ware verlieren und dadurch entstehen dann diese Konzepte.
01:11:03: also wie gesagt in ein paar Wochen sehen wir ob das Ganze funktioniert aber wir sind zwei, drei Wochen einen anderen voraus und durch unsere Container nicht irgendwo in Pakistan, Indien oder Oman in einem Chaos wiederfinden sondern eben sehr strukturiert nahe an der Region aber nicht im Hotspot.
01:11:24: Ja, sehr spannend!
01:11:26: Allein das lässt würde Raum lassen für ein weiteres Gespräch.
01:11:30: also wie du diese Risikominimierung wie du das angehst ob das Geografische Aspekte sind, die natürlich reinspielen.
01:11:37: Aber auch Markt vorausblickende strategische Planungs-Szenarioplanung.
01:11:42: Super, super spannend!
01:11:44: Die Zeit läuft ein bisschen davon.
01:11:46: Ich habe schon gesagt vielleicht zum Abschluss nochmal einen Blick in der Zukunft für dich persönlich.
01:11:51: Was sind deine nächsten pläne Ziele vorhaben?
01:11:54: Wo bist du gerade dran?
01:11:55: Wo geht es die nächsten Wochen, Monate und Jahre für dich hin?
01:11:59: Ich glaube das Wichtige ist ihm... Wenn du zwei Hände voll hast, dann bist du nie bereit, Möglichkeiten zu greifen.
01:12:08: Also ich bin in meiner Meinung nach, ich plane nicht auf fünfzehn Jahre hinaus.
01:12:14: Ich sehe natürlich meine Homebase weiterhin in Österreich.
01:12:20: Hier fühle ich mich wohl hier habe ich mich mit meiner Familie gesettelt aber andererseits bin ich jederzeit offen auch jetzt die Welt aus anderen Perspektiven zu betrachten.
01:12:30: Deswegen war ich auch sehr schnell bereit damals in Rotterdam beispielsweise, ganz klar meine Visionen bei EHI Magnisita im Transportbereich.
01:12:40: die sind nicht zur Ende.
01:12:42: Die haben weiterhin die werden von Tag zu Tag mehr.
01:12:45: Ganz klar.
01:12:46: wie gesagt jetzt dieses No-Touch Planning, nicht im Transport Bereich aber auch im IPB Bereich.
01:12:52: das wird mich die nächsten eineinhalb Jahre noch gut beschäftigen.
01:12:57: Das Thema Trading im Bereich von Containern, aber auch im Bereich Rohstoffen.
01:13:02: Also wirklich wie ein Trader dieser Bledschin aufzubauen?
01:13:05: Nicht dieses datischen Leger an einem Punkt sondern eigentlich den Container und die Seefracht bereits als Lagerung zu verstehen.
01:13:17: also ich nenn es Warehouse on the Water.
01:13:20: das ist so ein Thema was mich beschäftigen wird und natürlich spannend.
01:13:25: AI Was werden wir mit dem Bereich auch der Workforce erleben?
01:13:32: Das ist natürlich schon ein Thema, was mich beschäftigt aus sozialen Aspekten hier.
01:13:37: Wie gehen wir als Europa damit um?
01:13:39: Wie können wir in dieser Zeit wo es geopolitische Krisen gibt, wo Energie das Hauptthema ist also Europa wieder... Auch Selbstbewusstsein bekommen.
01:13:55: Und da sehe ich schon auch EI, wenn man vielleicht auch hier hinterher hinkert... Wenn EI gerade für Europa vielleicht im Bereich G&E ein Risiko darstellt.
01:14:04: Vielleicht auch die schauen sich wieder auf unsere Stärke zu besinnen.
01:14:08: Absolut!
01:14:08: Sehr sehr spannend und persönlich Reiseziel?
01:14:11: Schon was ausgesucht?
01:14:12: Ja das nächste Reiseziel ist Marokko Mit den
01:14:17: Kindern
01:14:17: auch wieder.
01:14:18: Genau ein Mix aus Lebendigkeit in Marrakesch und Slowdown im Atlasgebirger.
01:14:24: Sehr, sehr spannend!
01:14:25: Es hat mich sehr, sehr gefreut dass ich heute ja fast umgedreht deinser Gast sein durfte hier in Lyubin.
01:14:31: Genau.
01:14:32: Hat sehr viel Spaß gemacht.
01:14:33: eine sehr spannende Persönlichkeit wie ich finde bist du und er bringt sehr viele interessante spannende weitblickende Impulse mit was mir sehr viel Freude gemacht hat, die einfach zuzuhören.
01:14:46: Und vielleicht finden wir irgendwie eine Möglichkeit das nochmal vorzusetzen und würde mich auf jeden Fall sehr, sehr freuen.
01:14:51: Vielen vielen Dank!
01:14:52: Vielen Dank für die Einladung in deinem Podcast.
01:14:53: Es hat mich sehr gefreut hier ein paar Gedanken auszudauschen und ja, wir sollten unbedingt einen Follow-up Termin machen um weiter im Austausch zu bleiben.
01:15:04: Vielen Dank auch hier nach hier oben zu kommen und eine gute Weiterreise.
01:15:08: Ja, vielen, vielen Dank.
01:15:11: Das war die aktuelle Folge von The Shift dem Podcast der Shift-Rai Community.
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